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Monheim – Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – PKW überschlug sich

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – PKW überschlug sich (Bildquelle: Polizei Mettmann)

In den frühen Morgenstunden des 23.04.22, gegen 03:50 Uhr, ereignete sich auf der Rheinpromenade in Monheim ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt drei Personen leicht verletzt wurden.

Was war geschehen?
Zur genannten Zeit befuhr ein 18-jähriger Monheimer mit seinem PKW Seat Ibiza die Rheinpromenade in Fahrtrichtung Süden. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Insassen. Ein 16 - jähriger Freund aus Düsseldorf, sowie ein 18- jähriger Freund aus Monheim. Nach Angaben der Unfallbeteiligten und Zeugen kam der Seat in Höhe einer Bushaltestelle von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Alle Fahrzeuginsassen konnten sich selbständig befreien und blieben glücklicherweise nur leicht verletzt.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – PKW überschlug sich (Bildquelle: Polizei Mettmann)

Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn war ein Zusammenstoß mit einem Stein, der vermutlich vorsätzlich durch bislang unbekannte Täter/-Innen auf die Fahrbahn gelegt wurde. Der Fahrzeugführer hatte noch versucht durch eine Gefahrenbremsung und ein Ausweichmanöver den Zusammenstoß zu vermeiden. Dies war jedoch nicht mehr möglich, sodass das Fahrzeug mit dem rechten Vorderreifen gegen den Stein prallte und der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Eine Spurensicherung, durch die vor Ort erschienenen Polizeibeamten der Kriminalwache Mettmann ergab, dass der im Durchmesser ca. 30 cm große Stein vom Fahrbahnrand der Rheinpromenade stammte. Es ist davon auszugehen, dass einer oder mehrere Personen den Stein, in der Absicht ein Verkehrshindernis darzustellen, auf die Fahrbahn gelegt haben. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich. Es entstanden keinerlei Verkehrsstörungen. Die weitere Bearbeitung übernimmt das Verkehrskommissariat Süd der KPB Mettmann.

Quelle: Polizei Mettmann