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15-Jähriger in Marsberg erstochen – Fahndung nach zwei Männern

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Bild zeigt zwei verschiedene Männerporträts. Der linke Mann hat einen kurzgeschnittenen Haarschnitt, der rechte trägt eine Jacke mit Fellkragen.
Die Polizei fahndet mit Bildern nach zwei Tatverdächtigen im Fall des getöteten 15-Jährigen. (Bildquelle: Polizei Dortmund)

Bei einer Auseinandersetzung in Marsberg wurde ein 15-Jähriger aus Dortmund tödlich verletzt. Ein 18-Jähriger aus Marsberg erlitt schwere Verletzungen, darunter schwere Schnittverletzungen im Gesicht. Zwei dringend tatverdächtige Männer befinden sich weiterhin auf der Flucht.

15-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung

Am Samstagabend (19. September) gegen 20:30 Uhr ereignete sich in Marsberg ein Tötungsdelikt, bei dem ein 15-Jähriger aus Dortmund noch am Tatort seinen Verletzungen erlag. Ein 18-Jähriger aus Marsberg wurde ebenfalls schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Tatverdächtig sind ein 22-Jähriger und ein 23-Jähriger aus Hamm. Die beiden Tatverdächtigen sind flüchtig. Die Fahndung nach den beiden Tatverdächtigen dauert an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Streit geht der tödlichen Auseinandersetzung voraus

Ersten Erkenntnissen zufolge ging der tödlichen Auseinandersetzung eine verbale Streitigkeit zwischen den Tatverdächtigen sowie einer Gruppe aus Marsberg und Rüthen voraus, zu denen auch der Verstorbene und der Geschädigte gehören.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern aus Hamm auf der einen und den Geschädigten auf der anderen Seite. Im Zuge der Auseinandersetzung erlitt der 15-Jährige tödliche Stichverletzungen, aufgrund derer er noch am Tatort verstarb. Der 18-Jährige aus Marsberg wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus verbracht.
Nach den ergänzenden Angaben aus der Öffentlichkeitsfahndung kam es am 19.09.2026 gegen 20:24 Uhr zu dem Tötungsdelikt. Als Tatzeit wird der Zeitraum zwischen 20:15 Uhr und 20:30 Uhr angegeben.
Demnach war ein Streit zwischen vier Personen vorausgegangen. Die beiden Beschuldigten sollen gemeinsam mit einem Messer auf den 15-jährigen Geschädigten und einen weiteren Geschädigten eingestochen haben. Der 15-Jährige verstarb noch am Tatort. Der andere Geschädigte erlitt schwere Schnittverletzungen im Gesichtsbereich.

Untersuchungshaftbefehle gegen zwei Männer

Nach dem Tötungsdelikt in Marsberg sucht die Polizei Dortmund auf Antrag der Staatsanwaltschaft Arnsberg mit Lichtbildern nach den beiden flüchtigen, 22 und 23 Jahre alten Männern aus Hamm.
Die beiden Männer sind dringend tatverdächtig, einen Totschlag in Tatmehrheit mit schwerer Körperverletzung begangen zu haben. Gegen beide wurden Untersuchungshaftbefehle erlassen.
Die Beschuldigten befinden sich nach wie vor auf der Flucht.
Ein junger Mann mit lockigem Haar, der eine schwarze Jacke mit einer auffälligen Fellkapuze trägt, sitzt frontal im Bild.
Alex Olntasi ist dringend tatverdächtig und befindet sich nach Angaben der Polizei auf der Flucht. (Bildquelle: Polizei Dortmund)

Tatverdächtiger Alex Olntasi

Die Polizei sucht nach Alex Olntasi. Zu dem Beschuldigten liegen folgende Angaben vor:
  • Vorname: Alex
  • Nachname: Olntasi
  • Geschlecht: männlich
  • Größe: 178 cm
  • Figur: athletisch
15-Jähriger in Marsberg erstochen – Fahndung nach zwei Männern
Auch Albin Bejtullahu wird wegen des Tötungsdelikts in Marsberg mit Bildern gesucht. (Bildquelle: Polizei Dortmund)

Tatverdächtiger Albin Bejtullahu

Bei dem zweiten gesuchten Beschuldigten handelt es sich um Albin Bejtullahu. Die Personenbeschreibung:
  • Vorname: Albin
  • Nachname: Bejtullahu
  • Geschlecht: männlich
  • Größe: 175 cm
  • Haarfarbe: braun
  • Augenfarbe: braun
  • Figur: schlank

Polizei bittet um Hinweise zum Aufenthaltsort

Wer die beiden Personen erkennt oder Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, soll die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder die Kriminalwache Dortmund unter 0231-132 7441 alarmieren.

Quelle der Polizeinachricht: Staatsanwaltschaft Arnsberg und Polizei Dortmund

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Nordrhein-Westfalen
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