Der Anhänger riss ab und kippte mit dem Pferd darin um. (Bildquelle: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch)
Am Sonntagnachmittag, 29.03.2026, riss auf der A1 bei Emstek (NI) ein Pferdeanhänger von einem Pkw ab und kippte um. Die Autobahn musste gesperrt werden. Das transportierte Pferd wurde gerettet und tierärztlich versorgt.
Anhänger reißt ab und kippt um
Am 29.03.2026 gegen 15:40 Uhr gingen mehrere Meldungen über einen verunfallten Pferdeanhänger auf der Autobahn 1 im Bereich des Autobahndreiecks Ahlhorner Heide ein. In dem Pferdeanhänger sollte sich ein Pferd befinden.
Bei Eintreffen an der Unfallstelle stellten die Beamten fest, dass der Pferdeanhänger vom Pkw, der von einer 25-jährigen Frau aus dem Kreis Ostholstein gelenkt wurde, aus unbekannten Gründen vom Zugfahrzeug abgerissen und auf die linke Seite gekippt war.
Er kam nach einem Zusammenstoß mit der Außenschutzplanke im dreispurigen Bereich auf dem Hauptfahrstreifen sowie mittleren Streifen liegend zum Stillstand. Das Zugfahrzeug konnte durch die Fahrerin auf dem Seitenstreifen zum Stillstand gebracht werden. Sie blieb unverletzt.
Großeinsatz zur Tierrettung
Neben Polizei wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Emstek zur Unfallstelle entsandt. Sie war mit 24 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.
Zeitgleich benachrichtigt wurde die zuständige Veterinärbeamtin des Landkreises Cloppenburg, die zusammen mit praktizierenden Tierärzten von der Johanniter-Motorradstaffel zum Einsatzort begleitet wurde.
Autobahn zeitweise gesperrt
Für die Großtierrettung und Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit auf die Autobahn 29 abgeleitet.
Auch der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück musste kurzfristig zum Stillstand gebracht werden, nachdem das Pferd aus dem Pferdeanhänger befreit werden konnte und in einen Ersatzanhänger umgeladen werden sollte.
Das Pferd wurde anschließend in tierärztliche Behandlung gegeben.
Sachschaden und Bergung
Der Pferdeanhänger, der durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder aufgerichtet werden konnte, musste im Anschluss durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. An diesem entstand wirtschaftlicher Totalschaden. An der Außenschutzplanke entstand ebenfalls Sachschaden.
Die Sperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg konnte um 16:50 Uhr aufgehoben werden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch