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A1 Schwelm – Sieben Verletzte nach schwerem Unfall mit vier Autos

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Mehrere beschädigte Autos stehen auf einer Autobahn unter einer Überführung, Rettungskräfte sind im Einsatz und sichern die Unfallstelle.
Vier Autos waren an dem schweren Unfall auf der A1 bei Schwelm beteiligt. (Bildquelle: Feuerwehr Schwelm)

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit vier Autos auf der A1 bei Schwelm sind sieben Menschen verletzt worden. Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen, bei einem Patienten konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Am Donnerstag, 17. September 2026, wurden die Feuerwehr Schwelm und der Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises um 13.14 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 alarmiert.
In Fahrtrichtung Bremen war zwischen der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld und dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord zunächst eine unklare Einsatzmeldung über einen automatischen E-Call eingegangen.

Vier Autos auf A1 verunglückt

Weitere Notrufe konkretisierten die Lage. Darunter befanden sich auch Meldungen von Einsatzkräften der Feuerwehr Kamen, die sich zufällig auf der A1 befanden. Gemeldet wurde ein Unfall mit vier beteiligten Autos und mehreren Verletzten. Zudem sollte sich noch eine Person in einem Fahrzeug befinden.
Aufgrund der Meldungen erhöhte der Einsatzleiter das Einsatzstichwort. Daraufhin wurden weitere Rettungsmittel sowie der Leitende Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises und der Abschnittsleiter Rettungsdienst alarmiert.

Unfall vermutlich am Stauende ausgelöst

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte ein Auffahrunfall an einem Stauende die Unfallserie ausgelöst haben.
Gegen 13.15 Uhr wurden dabei nach Angaben der Autobahnpolizei und Zeugenberichten mehrere Fahrzeuge ineinandergeschoben. Der genaue Unfallhergang und die abschließende Ursache sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Ein silberner Pkw steht mit geöffneter Tür auf einer Autobahn. Mehrere Rettungsfahrzeuge und Einsatzkräfte sind vor Ort.
Sieben Menschen wurden verletzt, bei einem Schwerverletzten bestand Lebensgefahr. (Bildquelle: Feuerwehr Schwelm)

Unfallstelle erstreckt sich über rund 100 Meter

An der Unfallstelle fanden die Einsatzkräfte vier verunglückte Autos vor. Die Fahrzeuge standen beziehungsweise lagen über eine Strecke von rund 100 Metern verteilt auf dem Standstreifen sowie dem rechten und mittleren Fahrstreifen.
Passanten und die zufällig anwesenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Kamen hatten bereits mit der Erstversorgung der Verletzten begonnen.
Entgegen der ersten Meldung hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits alle Insassen selbstständig aus ihren Fahrzeugen befreien können. Eine technische Rettung war deshalb nicht erforderlich.
Zusätzliche Unterstützung kam von einem Krankentransportwagen der Stadt Datteln, der sich zufällig im Rückstau befand und sich dem Einsatz anschloss.

Sieben Menschen verletzt

Der Rettungsdienst sichtete und versorgte insgesamt sieben verletzte Personen. Fünf von ihnen waren leicht verletzt, zwei Personen erlitten schwere Verletzungen.
Bei einem der beiden Schwerverletzten konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Die beiden schwer verletzten Patienten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch ein Teil der Leichtverletzten kam in Krankenhäuser nach Hagen und Wuppertal.

Rund 40 Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten.
Der rettungsdienstliche Einsatzabschnitt wurde gemeinsam vom Abschnittsleiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises geführt.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 15 Fahrzeugen beteiligt. Von der Feuerwehr Schwelm waren der Löschzug Stadt, die hauptamtlichen Kräfte und der Einsatzführungsdienst vor Ort.
Der Einsatz war gegen 15 Uhr beendet.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Schwelm

Kategorien:

Nordrhein-Westfalen
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