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A19 Linstow – Mercedes schleudert nach Unfall 30 Meter in Wald

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein blaues Polizei-Blaulicht leuchtet hell in der Nacht, mit verschwommenen Lichtern im Hintergrund, die auf eine Straße hinweisen.
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei )

Auf der A19 bei Linstow ist ein Mercedes nach einem Kontrollverlust von der Fahrbahn abgekommen und rund 30 Meter weit in den angrenzenden Wald geschleudert. Der Fahrer wurde verletzt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A19 zwischen den Anschlussstellen Malchow und Linstow ist in der Nacht zum Montag ein 31-jähriger Autofahrer verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 31-jährige syrische Staatsangehörige gegen 00:15 Uhr mit einem Mercedes GLC in Richtung Rostock unterwegs. Beim Wiedereinscheren nach einem Überholvorgang verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Mercedes kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte zunächst gegen die Außenschutzplanke sowie den angrenzenden Wildschutzzaun. Anschließend wurde das Fahrzeug rund 30 Meter weit in den angrenzenden Wald geschleudert und blieb dort auf der Seite zwischen mehreren Bäumen liegen.
Der Fahrer erlitt Kopfverletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Informationen wurde der Mercedes durch den Aufprall auf die Leitplanke in die Luft geschleudert. Das Fahrzeug riss mehrere Bäume um, zahlreiche Trümmerteile wurden in den Wald geschleudert. Unter anderem blieb die Stoßstange in etwa fünf Metern Höhe in den Ästen hängen.
Das automatische Notrufsystem (eCall) des Fahrzeugs führte die Rettungskräfte zu dem tief im Wald liegenden Mercedes. Der Fahrer konnte zügig aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreit werden und erlitt offenbar nur vergleichsweise leichte Verletzungen.
Am Mercedes entstand Totalschaden. Zudem wurden mehrere Bäume beschädigt. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 55.000 Euro geschätzt.
Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich aufgrund der Lage im Wald besonders schwierig und konnte nicht unmittelbar von der Autobahn aus erfolgen. Dafür waren Abstimmungen mit dem zuständigen Forstamt erforderlich.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Rostock

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