A2 Braunschweig – Polizei stoppt lebensgefährdenden Lkw
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der stark verrostete Sattelauflieger wurde aus dem Verkehr gezogen. (Bildquelle: Polizei Braunschweig)
Am Montag, 9. März 2026, führte die Autobahnpolizei auf der A2 bei Zweidorfer Holz eine Abstandskontrolle durch. Es gab mehrere Verstöße gegen die Ladungssicherung und den Mindestabstand. Einem stark verrosteten Sattelauflieger untersagten die Beamten die Weiterfahrt.
Am Montag führte der Einsatz- und Streifendienst der Autobahnpolizei gemeinsam mit der Kontrollgruppe Verkehr eine Abstandskontrolle auf der A2 durch.
Bei 11 Fahrzeugen wurde eine deutliche Unterschreitung des Mindestabstands von 50m mittels Messtechnik festgestellt und die Fahrzeuge im Anschluss vollumfänglich kontrolliert. Zu den Verstößen durch Unterschreitung des Mindestabstands, die mit einem Bußgeld von mindestens 80 EUR geahndet werden, wurden u.a. noch vier Verstöße aufgrund von mangelnder Ladungssicherung verfolgt. Bei den nicht gesicherten Transportgütern handelte es sich unter anderem um Gefahrgut. Die Gesamtsumme aller erhobenen Bußgelder beläuft sich auf rund 3000 EUR.
Einen besonders erschreckenden Zustand wies ein litauischer Sattelzug auf. Der Sattelauflieger aus dem Baujahr 1995 war an den tragenden Stellen derart rostbefallen, dass das Material mit bloßen Händen auf- bzw. abgebrochen werden konnte Der Fahrzeugzustand wurde bei einer Prüfstelle von einem Sachverständigen als gefährlich eingestuft.

Teile des Aufliegers konnten aufgrund des Rosts mit der Hand abgebrochen werden. (Bildquelle: Polizei Braunschweig)
Die Weiterfahrt mit dem Auflieger wurde anschließend nach mehr als einer Millionen Kilometern untersagt. Hier hing es mitunter vom Zufall ab, dass durch den verkehrsunsicheren Zustand keine schwerwiegenden Folgen entstanden sind.
Die Autobahnpolizei wird weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen, um einen Beitrag für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu leisten.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Braunschweig