A2 Helmstedt – Sechsstündiger Einsatz durch Brand von Lkw
A2 Helmstedt – Sechsstündiger Einsatz durch Brand von Lkw
13.01.2026 | 12:48
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Lkw bereits in Vollbrand. (Bildquelle: Feuerwehr Helmstedt)
Am Dienstagmorgen, 13.01.2026, geriet auf der A2 bei Helmstedt (NI) ein Sattelauflieger in Brand. Die Ladung aus Windeln stand in Vollbrand und erforderte umfangreiche Löschmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften. Verletzt wurde niemand.
Am 13.01.2026 gegen 07:33 Uhr wurde der Feuerwehr ein brennender Lkw-Auflieger auf der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Helmstedt Ost und Helmstedt Zentrum in Fahrtrichtung Hannover gemeldet.
Bereits auf der Anfahrt bestätigte eine starke Rauchentwicklung den Brand. Umgehend wurden zu den bereits alarmierten Einsatzkräften aus Helmstedt, Emmerstedt und Büddenstedt weitere Tanklöschfahrzeuge aus Schöningen, Mariental, Süpplingen und Ochsendorf nachgefordert.

Das Löschwasser wurde mit Fahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht. (Bildquelle: Feuerwehr Helmstedt)
Im weiteren Verlauf wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit mehreren Löschleitungen zur Brandbekämpfung eingesetzt. Der Auflieger stand in Vollbrand und hatte Windeln geladen. Das Löschen dieser kompakten Ladung erforderte intensive und zeitaufwendige Löschmaßnahmen.

Die Löscharbeiten dauerten sechs Stunden. (Bildquelle: Feuerwehr Helmstedt)
Am Ortsausgang Helmstedt im Bereich der Leipziger Straße / Weimarer Straße wurde eine Wasserentnahmestelle eingerichtet, um einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zu ermöglichen und ausreichend Löschwasser auf der Autobahn bereitzustellen. Zusätzlich wurde die Teleskopladereinheit der Kreisfeuerwehr alarmiert, um das Brandgut zu entladen und gezielt abzulöschen.

Der Lkw hatte Windeln geladen. (Bildquelle: Feuerwehr Helmstedt)
Weiterhin kam die Ortsfeuerwehr Grasleben mit dem Einsatzleitwagen sowie die Verpflegungseinheit der Kreisfeuerwehr zum Einsatz. Die Ortsfeuerwehr Offleben-Reinsdorf stellte die Einsatzhygiene sicher und ermöglichte das Wechseln kontaminierter Einsatzkleidung. Das Deutsche Rote Kreuz stellte einen Notfall-Krankentransportwagen zur Ablösung des Regelrettungsdienstes.
Die Zugmaschine des Sattelzugs war bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch den Fahrer abgekoppelt worden. Verletzt wurde niemand. Die Maßnahmen der Feuerwehr konnten nach rund sechs Stunden beendet werden. Einsatzleiter war Alexander Kraul.