Bei zwei aufeinanderfolgenden Unfällen auf der A20 bei Grimmen wurden sechs Menschen schwer und eine weitere Person leicht verletzt. Ein mit vier Personen und drei Hunden besetzter Ford mit diplomatischen Kennzeichen stürzte rund fünf Meter eine Böschung hinab.
Am 16.08.2026 gegen 08:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden auf der BAB 20, Richtungsfahrbahn Lübeck, zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Grimmen-Ost.
Ein 61jähriger Fahrer eines Pkw Ford mit diplomatischen Kennzeichen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf der Bankette weiter und schleuderte letztlich frontal in eine Grabenböschung etwa 5 m unterhalb des Fahrbahngeländes.
Dabei wurden er, seine 36jährige Beifahrerin und zwei auf dem Rücksitz befindliche Kinder schwer verletzt. Die Beifahrerin wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, der Fahrer und die Kinder in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Im Fahrzeug waren außerdem drei Hunde, die von der Tierrettung Vorpommern-Greifswald übernommen wurden.
Die Feuerwehr war mit insgesamt 29 Kameraden zur Stelle und sicherte die schwierige Bergung der Verletzten ab. Vier RTW, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, die Mitarbeiter der Autobahn GmbH des Bundes stellten den Wildschutzzaun wieder her. Die BAB 20 war für etwa eine Stunde voll, weitere 4 Stunden halbseitig gesperrt. Der Sachschaden beträgt ca. 25.000 EUR.
Im Zusammenhang mit diesem Unfall ereignete sich gegen 09:50 Uhr ein Folgeunfall auf der BAB 20 Fahrtrichtung Lübeck auf Höhe der Ausfahrt Greifswald ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden.
Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der 77-jährige deutsche Fahrzeugführer ein Stauende und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf ein verkehrsbedingt stehendes Fahrzeug auf. Dabei verletzten sich sowohl der Fahrzeugführer, als auch die 72-jährige deutsche Mitfahrerin schwer und wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht.
Auch der 79-jährige deutsche Beifahrer des im Stau stehenden Fahrzeuges verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch behandelt.
An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Dieser wird derzeit auf ca. 25.000EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Lübeck halbseitig gesperrt. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Neubrandenburg