A3 Aschaffenburg – 20-jähriger Motorradfahrer stirbt nach Unfall
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 bei Stockstadt am Main (BY) ist ein 20-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Das Leichtkraftrad des jungen Mannes wurde von einem Mercedes erfasst. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge betroffen, drei Personen wurden verletzt.
Ein 20-jähriger Motorradfahrer ist am Samstag (17. Januar 2026) bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 bei Stockstadt am Main (Lkr. Aschaffenburg) ums Leben gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann gegen 11:15 Uhr mit einem Leichtkraftrad in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Gemeinsam mit seinem 56-jährigen Vater, der in einem vorausfahrenden Auto unterwegs war, hatte er auf dem Standstreifen gehalten.
Als der 20-Jährige aus noch ungeklärter Ursache wieder auf die Fahrbahn fuhr, wurde er von einem Mercedes erfasst.
Ersthelfer, darunter zwei zufällig anwesende Ärzte, begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Auch Einsatzsanitäter der Feuerwehr unterstützten die umfangreiche notfallmedizinische Versorgung. Zwei Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswagen und Notärzte waren im Einsatz.
Der Motorradfahrer aus dem Landkreis Würzburg wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Abend verstarb.
Entgegen ersten Angaben waren insgesamt vier Fahrzeuge und das Motorrad in den Unfall verwickelt. Drei Personen – ein 61-jähriger Mann, eine 50 Jahre alte sowie eine 23-jährige Frau – wurden leicht verletzt und ebenfalls in Kliniken eingeliefert. Eingeklemmt war niemand.
Die Feuerwehr Stockstadt am Main sowie Kräfte aus Großostheim und Kleinostheim waren mit insgesamt 46 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Einsatzkräfte leiteten den Verkehr über die B469 um.
Wegen der Unfallaufnahme durch einen Gutachter und zur Sicherung der Einsatzstelle mussten alle Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn sowie der parallelen Regionalfahrbahn in beide Richtungen voll gesperrt werden.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus. Im Rückstau trat aus einem Lkw Betriebsmittel aus, was einen weiteren Feuerwehreinsatz auslöste.
Die Polizei war mit mehreren Streifen aus Bayern und Hessen im Einsatz. Die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) betreute Angehörige, die Augenzeugen des Unfalls wurden. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.