Der Transporter war um 80 Prozent überladen, bzw. vollgestopft mit Sachen. (Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen)
Auf der A3 bei Rodgau-Weiskirchen hat die Polizei einen moldawischen Kleintransporter gestoppt. Statt erlaubter 3,5 Tonnen wog das Fahrzeug über 6,3 Tonnen – eine Überladung von rund 80 Prozent.
Beamte der Verkehrsinspektion haben am Freitagvormittag (27. Februar) auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Köln eine erhebliche Überladung festgestellt.
Gegen 10:55 Uhr stoppten die Polizisten einen in Moldawien zugelassenen Kleintransporter auf der Tank- und Rastanlage Weiskirchen Nord zu einer routinemäßigen Fahrzeug- und Personenkontrolle.
Im Verlauf der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Überladung. Eine anschließende Wägung bestätigte den Verdacht.
Nach Abzug der Messtoleranz brachte das Fahrzeug 6.320 Kilogramm auf die Waage. Die zulässige Gesamtmasse beträgt jedoch lediglich 3,5 Tonnen. Damit war der Transporter um rund 80 Prozent überladen.
Der 42-jährige Fahrer gab an, sich auf einer privaten Fahrt zu befinden und Gepäckstücke von Moldawien nach Belgien zu transportieren.
Zur Sicherung des eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahrens erhoben die Beamten vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro. Zudem wurde die Weiterfahrt untersagt, bis die Ladung ordnungsgemäß reduziert und ein verkehrssicherer Zustand hergestellt ist.