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A44 Geseke – Kokain in Getränkepackungen und Feuerlöschern

22.04.2026 | 07:58

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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A44 Geseke – Kokain in Getränkepackungen und Feuerlöschern

Rund acht Kilogramm Kokain stellten die Zöllner sicher. (Bildquelle: Hauptzollamt Bielefeld)

Der Zoll hat bei einer Kontrolle auf der A44 bei Geseke (NRW) rund acht Kilogramm Kokain sichergestellt. Die Drogen waren in Getränkepackungen und Feuerlöschern versteckt. Zwei Personen wurden festgenommen.

Rund 8 Kilogramm Kokain mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von mindestens 400.000 Euro stellte der Zoll in Bielefeld bei Verkehrskontrollen auf der Bundesautobahn 44 sicher.
Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Anröchte leiteten ein Auto mit belgischem Kennzeichen für eine zollrechtliche Kontrolle auf den Autohof Geseke. Im Auto befanden sich zwei Personen: Die 25-jährige Fahrerin und der 56-jährige Beifahrer.
Die Fahrerin gab an, aus Belgien zu kommen und die Familie in Niedersachsen für etwa zwei Tage besuchen zu wollen. Der Beifahrer schwieg.
Im Kofferraum befanden sich neben einem Koffer mit Herrensachen, einem Mantel und einer Werkzeugtasche außerdem eine gelbe und eine rote Einkaufstüte.
Eine gelbe Tüte enthielt zwei Getränkepackungen (Tetra Paks), in denen sich eigentlich Eistee hätte befinden sollen. Erste Auffälligkeiten zeigten sich bereits beim Abtasten der Verpackungen.
A44 Geseke – Kokain in Getränkepackungen und Feuerlöschern

Ein Teil des Kokains war in Tetra-Paks versteckt. (Bildquelle: Hauptzollamt Bielefeld)

Beim Aufschneiden des Bodens eines Kartons kamen drei mit schwarzem Panzertape umwickelte Pakete zum Vorschein. Beim Öffnen eines dieser Pakete wurde eine weiße Substanz sichtbar. Auch im zweiten Karton befanden sich drei Pakete mit weißem Pulver.
Die Vermutung, dass es sich dabei um Kokain handelte, bestätigte eine vor Ort durchgeführte Analyse mit einem Stoffdetektionsgerät.
In einer roten Tüte befanden sich zwei Feuerlöscher. Bei deren Überprüfung bestand ebenfalls der Verdacht einer Manipulation. Mit fachkundiger Unterstützung der Feuer- und Rettungswache Lippstadt wurden die beiden Feuerlöscher geöffnet und weitere 13 Pakete mit Kokain festgestellt.
Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und die beiden Beschuldigten vorläufig festgenommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) eingeleitet.
Sie befinden sich derzeit, nachdem sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Paderborn einem Haftrichter vorgeführt wurden, in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn.
Zusatzinformation: Der Vorgang vom Mittwoch, den 11. Februar 2026, kann aus ermittlungstaktischen Gründen jetzt veröffentlicht werden.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptzollamt Bielefeld

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