Header Logo

Polizei

ticker

Baden Wuerttemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein Westfalen
Rheinland Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen Anhalt
Schleswig Holstein
Thueringen
Canton Icon

A5 Appenweier – Zwei Todesopfer nach schwerem Auffahrunfall

Redaktion Polizeiticker Deutschland

Nächster ❯

Auf einer Autobahn stehen Fahrzeuge, darunter ein großer Lkw und Einsatzfahrzeuge. Personen sind zu Fuß unterwegs.
Zwei junge Schweizerinnen verloren bei dem schweren Auffahrunfall ihr Leben. (Bildquelle: Feuerwehr Appenweier)

Nach den tödlichen Unfällen auf der A5 bei Appenweier haben die Ermittler neue Details veröffentlicht. Zwei Schweizerinnen im Alter von 17 und 23 Jahren kamen ums Leben, als ein Volvo am Stauende in ihr Fahrzeug prallte. Die Polizei untersucht, ob nicht angepasste Geschwindigkeit den Unfall verursacht hat.

Erster Unfall auf der Nordfahrbahn löst Stau aus

Am Samstagmittag (20. Juni 2026) kam es auf der Nordfahrbahn der A5 bei Appenweier zunächst zu einem schweren Verkehrsunfall in Höhe der Autobahnraststätte Renchtal.
Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierten kurz nach 11.30 Uhr zwei Pkw bei einem Fahrstreifenwechsel vom mittleren auf den linken Fahrstreifen seitlich miteinander. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verloren beide Fahrzeugführer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und kamen schließlich auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Einer der Unfallbeteiligten wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt.

Folgeunfall am Stauende endet tödlich

Die infolge des ersten Unfalls plötzlich auf der Fahrbahn befindlichen Hindernisse zwangen nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu starken Bremsmanövern. In diesem Zusammenhang bildete sich ein Stau.
Nach aktuellen Ermittlungen fuhr kurz nach 12 Uhr ein 44 Jahre alter Fahrer eines Volvo in das Heck eines am Stauende stehenden Citroën mit Schweizer Zulassung.
Ob eine nicht angepasste Geschwindigkeit des Volvo-Fahrers unfallursächlich war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Verkehrspolizei Baden-Baden.
Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Citroën auf weitere vor ihm stehende Fahrzeuge geschleudert. Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge in das Unfallgeschehen verwickelt und beschädigt.
Ein roter Rettungshubschrauber befindet sich im Landeanflug auf einer leeren Autobahn. Im Hintergrund sind Bäume und ein Überführungsbauwerk zu sehen.
Der Fahrer (44) eines Volvo prallte nahezu ungebremst in das Stauende nach einem vorherigen Unfall. (Bildquelle: Feuerwehr Appenweier)

Zwei Schweizerinnen sterben an der Unfallstelle

Für die beiden Insassinnen des Citroën kam jede Hilfe zu spät.
Die 17 und 23 Jahre alten Schweizer Staatsbürgerinnen erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Der mutmaßliche Unfallverursacher sowie zwei weitere Verkehrsteilnehmer wurden leicht verletzt.

Gutachter soll Unfall rekonstruieren

Zur Klärung der genauen Unfallursache und des Ablaufs des Geschehens wurde ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt.
Die Ermittlungen der Verkehrspolizei dauern an.
Für die umfangreiche Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge sowie die Reinigungsarbeiten musste die Nordfahrbahn der A5 im Bereich der Anschlussstelle Appenweier vollständig gesperrt werden.
Die Sperrung konnte erst nach Abschluss aller Maßnahmen wieder aufgehoben werden.
Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mittlerweile auf rund 130.000 Euro.

Korrektur der ersten Meldung

Die Polizei stellte zudem klar, dass sich die beiden getöteten Frauen entgegen der ersten Mitteilung nicht in einem Smart befanden.
Tatsächlich saßen die 17- und 23-Jährige in einem Citroën-Kleinwagen mit Schweizer Zulassung.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Offenburg

Kategorien:

Baden-Württemberg
Unfälle

Nächster ❯

A5 Appenweier – Zwei Todesopfer nach schwerem Auffahrunfall