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A5 Kirchheim – Zwölf Hundewelpen in Anhänger entdeckt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Mehrere Hunde sind in engen, verschmutzten Käfigen hinter einem Metallzaun gefangen. Sie blicken neugierig nach draußen.
Bei der Polizeikontrolle auf der A5 bei Kirchheim wurden mehrere Hunde aus einem illegalem Transport befreit. (Bildquelle: Polizeipräsidium Osthessen)

Bei einer Kontrolle auf der A5 an der Rastanlage Rimberg hat die Polizei zwölf Mischlingswelpen in einem Pferdeanhänger entdeckt. Für die Tiere konnten keine erforderlichen Papiere vorgelegt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des illegalen Tierhandels.

Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 5 in Osthessen hat die Polizei zwölf Hundewelpen in einem Pferdeanhänger entdeckt.
Da für die Tiere nach bisherigen Erkenntnissen weder die erforderlichen Dokumente noch entsprechende Genehmigungen vorgelegt werden konnten, besteht der Verdacht des illegalen Tierhandels.
Der Fund wurde am Freitag, 30. Oktober 2026, vom Polizeipräsidium Osthessen bekannt gegeben.
Ein grauer Pferdeanhänger mit der Aufschrift 'Cheval Liberte' steht unverschlossen mit geöffneter Heckklappe auf einem Parkplatz. Neben dem Anhänger sind Teile eines weißen Autos sichtbar.
Die 12 Welpen befanden sich in diesem Pferdeanhänger. (Bildquelle: Polizeipräsidium Osthessen)

Zwölf Mischlingswelpen im Pferdeanhänger

Die Entdeckung machten Polizeikräfte im Bereich der Rastanlage Rimberg an der A5.
Im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung kontrollierten die Einsatzkräfte ein ungarisches Gespann, das aus einem Auto und einem Pferdeanhänger bestand.
Bei der Überprüfung des Anhängers stießen die Beamten auf zwölf Mischlingswelpen.
Die Kontrolle erfolgte im Rahmen verdachtsunabhängiger Maßnahmen auf Grundlage des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG).
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Osthessen dabei von Polizeikräften aus Thüringen.
Auf einem gepflasterten Hof stehen mehrere Lastwagen neben Polizeifahrzeugen. Es sind blaue und weiße Lkw zu sehen.
Die Kontrollstelle auf dem Rasthof Rimberg auf der A5. (Bildquelle: Polizeipräsidium Osthessen)

Verdacht auf illegalen Tierhandel

Bei der Überprüfung der Tiere konnten nach Angaben der Polizei keine entsprechenden Papiere oder erforderlichen Genehmigungen vorgelegt werden.
Aufgrund dieser Feststellungen ergab sich der Verdacht, dass die Hundewelpen im Rahmen eines illegalen Tierhandels transportiert wurden.
Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein und zog das zuständige Veterinäramt hinzu. Die weiteren Umstände des Transports werden nun untersucht.

Welpen sollen ins Tierheim gebracht werden

Nach einer ersten Einschätzung geht es den zwölf Hundewelpen den Umständen entsprechend gut.
Die Tiere sollen zeitnah tierärztlich untersucht werden, um ihren Gesundheitszustand genauer festzustellen.
Anschließend ist geplant, die Welpen in einem nahegelegenen Tierheim unterzubringen.
Weitere Angaben zum Alter der Hunde, zu ihrer Herkunft oder zu den Verantwortlichen des Transports machte die Polizei zunächst nicht.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Osthessen

Kategorien:

Hessen
Tiere

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