A52 Essen – Gefahrguteinsatz nach Unfall mit Tanklastern
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Austretendes Kerosin stellt eine hohe Brandgefahr dar. (Bildquelle: Feuerwehr Essen)
Nach einem Unfall mit zwei Tanklastzügen auf der A52 bei Essen trat Kerosin aus. Die Feuerwehr musste einen Gefahrguteinsatz durchführen, die Autobahn blieb stundenlang gesperrt.
In der Nacht zu Dienstag (17.03.2026) kam es gegen 01:30 Uhr auf der A52 in Fahrtrichtung Düsseldorf zu einem Verkehrsunfall mit zwei Tanklastzügen. Der Unfall ereignete sich kurz vor beziehungsweise am Anfang des Tunnels Essen-Huttrop.
Die beiden Lkw waren aufeinander aufgefahren.
Kerosin tritt aus
Durch die Kollision wurde an einem der Tanklastzüge, der mit Kerosin beladen war, ein Tankfüllstutzen beschädigt. In der Folge trat eine kleinere Menge des Gefahrstoffes aus.
Die Feuerwehr konnte den Austritt schnell eindämmen und verhindern, dass das Kerosin in die Kanalisation gelangt.

Zwei Tanklaster waren bei einem Unfall kollidiert. (Bildquelle: Feuerwehr Essen)
Hohe Brand- und Explosionsgefahr
Aufgrund der erhöhten Brand- und Explosionsgefahr richteten die Einsatzkräfte einen zweifachen Brandschutz ein. Dabei wurden Löschschaum und Pulverlöschmittel bereitgestellt.
Zusätzlich wurde das ausgelaufene Kerosin mit einem Schaumteppich abgedeckt, um die Bildung entzündlicher Dämpfe zu verhindern.
Da die Lage schnell unter Kontrolle war, musste das Kerosin nicht umgepumpt werden.
Autobahn stundenlang gesperrt
Nach dem Abtransport des beschädigten Tanklastzugs musste die Fahrbahn aufwendig gereinigt werden. Die A52 blieb während der gesamten Einsatzmaßnahmen gesperrt.
Im Einsatz waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Umweltschutzzug sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Mitte. Insgesamt dauerte der Einsatz etwa anderthalb Stunden.
Quelle der Nachricht: Feuerwehr Essen