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A59 Bonn – Schwerer Verkehrsunfall – zwei verletzte Personen.

Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

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A59 Bonn – Schwerer Verkehrsunfall – zwei verletzte Personen.
Bergung Unfallfahrzeug (Bildquelle: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn)

Ein Alleinunfall eines Pkw auf der BAB59 hat am frühen Freitagmorgen zwei Schwerverletzte gefordert. Eine Person wurde dabei massiv im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Die Meldung in der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn erfolgte um 01:43 Uhr über das automatische Notrufsystem eCall. Die Einsatzstelle befand sich in der Ausfahrt Vilich der BAB59 in Fahrtrichtung Köln. Durch die ersteintreffenden Kräfte der Feuer- und Rettungswache Beuel erfolgte die sofortige Nachalarmierung von weiteren Einsatzkräften nach dem Stichwort "Technische Hilfeleitung größeren Umfangs".
In der Ausfahrt war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen Baum touchiert und war im angrenzenden Waldstück zum Liegen gekommen. Ein Insasse des PKW wurde infolge des Unfallereignisses aus dem Fahrzeug geschleudert. Die Beifahrerin befand sich noch massiv eingeklemmt im Fahrzeug.
Es erfolgte die organisatorische Gliederung der Einsatzstelle in drei Abschnitte. Ein Team versorgte den Patienten außerhalb des Fahrzeuges. Parallel wurden die medizinische Versorgung sowie die vorbereitenden Maßnahmen zur technischen Rettung der Beifahrerin eingeleitet. Hierzu musste das instabile Fahrzeug, welches sich in Dach bzw. Schräglage befand zunächst stabilisiert werden. Im Vorfeld beseitigten die Einsatzkräfte Strauchwerk und Bäume, die die Arbeiten in den Abschnitten erschwerten.
Weiterhin wurde das Umfeld der Einsatzstelle nach möglichen weiteren Insassen abgesucht. Hierzu kamen Wärmebildkameras, die Drehleiter sowie ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz. Die Löscheinheit Holzlar unterstützte mit der Sonderkomponente Licht bei der großflächigen Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die massiv eingeklemmte Patientin konnte aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Beide schwerstverletzte Patienten wurden in geeignete Krankenhäuser der Maximalversorgung transportiert.

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