A66 Langenselbold – Autobahn wegen Entenfamilie gesperrt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Die flauschigen Küken wurden in ein Wildtierzentrum gebracht. (Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen)
Am Donnerstagnachmittag, 23. April 2026, wurde die A66 bei Langenselbold kurzzeitig gesperrt. Grund war eine Entenfamilie auf der Fahrbahn. Zehn Küken konnten gerettet werden.
"Danke für Ihre Geduld - auch wenn Stillstand im Feierabendverkehr besonders schwerfällt. In diesem Fall hat sich das Warten jedoch gelohnt, denn es ging um das Leben einer kleinen Entenfamilie", erklärte die Polizei am Donnerstagnachmittag mit Blick auf eine ungewöhnliche Sperrung der Autobahn 66.
Gegen 16.30 Uhr war die Entenfamilie zwischen der Anschlussstelle Langenselbold und dem Langenselbolder Dreieck gemeldet worden. Eine zunächst eingesetzte Funkstreife konnte vor Ort keine Tiere feststellen. Kurz darauf verdichteten sich jedoch die Hinweise im Dickicht: Die Entenküken hielten sich im dicht bewachsenen Mittelschutzstreifen auf.

Zehn Entenküken wurden aus dem Mittelstreifen gerettet. (Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen)
Um die Tiere aus dem Gefahrenbereich zu retten, wurden beide Fahrtrichtungen der Autobahn vorübergehend gesperrt. Im Zusammenspiel eines aufmerksamen Bürgers, zweier Funkstreifen sowie der Feuerwehr Langenselbold gelang es schließlich, alle zehn Küken unverletzt einzufangen.
Das Muttertier flog zuvor offenbar davon und wurde im weiteren Verlauf nicht mehr gesichtet.
Die Küken wurden anschließend in ein Wildtierzentrum gebracht, wo sie nun versorgt werden. Nach rund 30 Minuten war die Autobahn wieder frei - und die kleinsten Verkehrsteilnehmer der A66 in Sicherheit.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Südosthessen