A7 Holle – Fahrer verliert Kontrolle über BMW und verunglückt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach einem Konflikt beim Überholen verlor der BMW-Fahrer die Kontrolle. (Bildquelle: Polizeiinspektion Hildesheim)
Ein 28-jähriger Autofahrer ist am Vormittag des 05.03.2026 auf der A7 bei Holle (NI) mit seinem BMW verunglückt. Der Wagen schleuderte nach einem Fahrstreifenwechsel über die Fahrbahn und prallte gegen mehrere Schutzplanken. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Am Donnerstag, 05.03.2026, gegen 09:20 Uhr, kam es auf der A7 in Richtung Hannover zwischen der Autobahnanschlussstelle Bockenem und dem Autobahndreieck Salzgitter zu einem Verkehrsunfall.
Ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Goslar befuhr mit seinem PKW, Alpina BMW, die genannte Strecke auf dem zweiten Überholfahrstreifen.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand und den Angaben von Zeugen kam es im Rahmen eines Fahrstreifenwechsels zu einem Konflikt zwischen einem unbekannten Verkehrsteilnehmenden und dem genannten Unfallbeteiligten. Zu einem unmittelbaren Zusammenstoß zwischen diesen kam es jedoch nicht.
Der 28-Jährige verlor bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte über die Fahrbahn, stieß mit Außen- und Mittelschutzeinrichtungen zusammen und kam stark unfallbeschädigt auf den beiden Überholfahrstreifen zum Stehen.
Durch den Verkehrsunfall zog sich der Fahrzeugführer Verletzungen zu und wurde nach der Behandlung durch den Rettungsdienst einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt.
Weiterhin liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus und es erstreckte sich ein großes Trümmerfeld über alle Fahrstreifen, wodurch umfangreiche Reinigungsmaßnahmen durch die Autobahnmeisterei Hildesheim erforderlichen waren. Des Weiteren sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Bockenem im Einsatz gewesen.
Während der Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde der Verkehr nach einer kurzen Vollsperrung über den Hauptfahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn wurde um 11:45 Uhr wieder vollständig freigegeben.
Zeugenaufruf
Die Autobahnpolizei bittet in diesem Zusammenhang Zeugen, die sich noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt haben, Kontakt mit der Dienststelle unter der Rufnummer 05121 / 939 -225 aufzunehmen.