A7 Seesen – 19-Jährige nach Ausweichmanöver schwer verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Auf der A7 zwischen Seesen und Rhüden hat sich eine 19-jährige Autofahrerin mit ihrem Wagen überschlagen und schwere Verletzungen erlitten. Nach ihren Angaben wurde sie zuvor von einem mutmaßlich weißen Audi geschnitten. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.
Eine 19-jährige Frau aus Peine ist am Montagmorgen (22. Juni 2026) bei einem Verkehrsunfall auf der A7 schwer verletzt worden.
Nach Angaben der Polizei war die junge Frau gegen 09:07 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen der Autobahn in Fahrtrichtung Hannover unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Seesen und Rhüden soll sie von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer, mutmaßlich mit einem weißen Audi, geschnitten worden sein.
Daraufhin führte die 19-Jährige nach eigenen Angaben eine Ausweichbewegung mit dem Lenkrad durch und verlor die Kontrolle über ihren Pkw.
Der Wagen kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Betongleitschutzwand. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen.
Ersthelfer befreiten die junge Frau aus dem Unfallwagen und betreuten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
Die 19-Jährige wurde schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Hildesheim.
Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Für die Unfallaufnahme musste die Fahrbahn zunächst voll gesperrt werden. Anschließend blieb die Strecke für Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis 12:20 Uhr teilweise gesperrt.
Zeugenaufruf
Verkehrsteilnehmer, die den Unfallhergang beobachtet haben und/oder zu dem verursachenden Fahrzeugführer Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Hildesheim unter Telefonnummer 05121/939225 zu melden.