A73 Bamberg – Tödlicher Sturz von Brücke löst schweren Unfall aus
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein 40-jähriger Mann stürzte bei Bamberg von einer Autobahnbrücke auf die A73 und starb noch an der Unfallstelle. Eine Autofahrerin konnte rechtzeitig anhalten, nachfolgende Fahrzeuge kollidierten jedoch miteinander. Bei dem Folgeunfall wurden sieben Menschen teils schwer verletzt.
Am Samstagabend, 15. August 2026, ereignete sich auf der Autobahn A73 bei Bamberg ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang und mehreren Schwerverletzten.
Eine Person stürzte gegen 18.30 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Bamberg-Ost in Fahrtrichtung Nürnberg von einer Autobahnbrücke auf die Fahrbahn und erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.
In der Folge kam es zu einer Kettenreaktion mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei der sieben weitere Personen verletzt wurden – teilweise schwer.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stürzte ein 40-jähriger Mann ohne Fremdverschulden von einer Brücke auf den linken Fahrstreifen der A73. Eine 52-jährige Autofahrerin konnte ihr Fahrzeug noch rechtzeitig vor dem auf der Fahrbahn liegenden Mann zum Stehen bringen.
Ein nachfolgender Mercedes-Fahrer erkannte die Situation jedoch zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck des Renault, in dem die Frau mit ihren zwei jugendlichen Kindern unterwegs war. Anschließend kollidierte der Mercedes noch mit einem VW-Bus.
Die Person, die von der Brücke gestürzt war, erlag trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.
Die Mutter im Renault und ihre beiden jugendlichen Kinder wurden schwer verletzt. Die zwei Insassen des Mercedes sowie drei Personen aus dem VW-Bus wurden ebenfalls verletzt.
Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, einige mit Rettungshubschraubern.
Neben der Feuerwehr Bamberg waren sechs Rettungswagen, zwei Rettungshubschrauber, mehrere Notärzte und die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg im Einsatz. Die Polizei setzte zur Unfallaufnahme auch eine Drohne ein. Zudem wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen, um den genauen Hergang zu klären.
Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg wurde für die Rettungsmaßnahmen und die umfangreiche Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt.
Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der 40-Jährige ohne Fremdeinwirkung von der Brücke stürzte. Die weiteren Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 80.000 bis 100.000 Euro geschätzt.