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A99 München – Busfahrer nach Kollision mit Lkw eingeklemmt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein beschädigter Bus ist auf einer Straße zu sehen, umgeben von Einsatzkräften der Feuerwehr München, die mit der Sicherung beschäftigt sind.
Auf der A99 bei München-Freiham kollidierte am Donnerstagmorgen ein Linienbus mit einem Sattelauflieger. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Auf der A99 bei München-Freiham ist am Donnerstagmorgen ein unbesetzter Linienbus mit einem Sattelauflieger kollidiert und anschließend gegen eine Leitplanke gefahren. Der eingeschlossene Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden.

Auf der Autobahn 99 bei München-Freiham hat sich am Donnerstagmorgen, 5. November 2026, ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Lastwagen ereignet.
Mehrere Feuerwehrleute in Schutzkleidung arbeiten an einem Unfallort neben einem Bus auf einer Straße. Ausrüstung liegt auf dem Boden.
Nach dem Zusammenstoß mit einem Lkw prallte der Linienbus gegen eine Leitplanke und kam erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Linienbus nach Kollision nicht mehr lenk- oder bremsfähig

Der Unfall ereignete sich gegen 8.31 Uhr auf der A99 im Bereich Freiham.
Aus bislang ungeklärter Ursache stieß der Linienbus mit einem Sattelauflieger zusammen.
Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass der Fahrer den Bus nicht mehr lenken oder bremsen konnte.
Anschließend prallte der Bus gegen die Leitplanke und fuhr noch mehrere hundert Meter weiter.
Schließlich blieb das Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen stehen. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Bus.
Mehrere Feuerwehrleute der Feuerwehr München arbeiten an einem Unfallort vor einem Bus. Sie sind mit Ausrüstungen zur ersten Hilfe beschäftigt.
Der Busfahrer war im stark beschädigten Fahrzeug eingeschlossen. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Feuerwehr muss eingeklemmten Fahrer aufwendig befreien

Der Busfahrer konnte das stark beschädigte Fahrzeug nicht selbstständig verlassen. Die Feuerwehr begann deshalb eine aufwendige technische Rettung.
Dabei setzten die Einsatzkräfte die sogenannte Oslo-Methode ein, die auch als Kettenrettung bezeichnet wird. Bei diesem Verfahren werden stark verformte Fahrzeugteile mithilfe von Ketten und Seilwinden kontrolliert auseinandergezogen.
Auf diese Weise schaffen die Einsatzkräfte zusätzlichen Platz, um eingeschlossene Personen möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien.
Die Feuerwehr konnte den Fahrer schließlich retten und an den Rettungsdienst übergeben.
Rettungskräfte arbeiten an einem beschädigten Ersatzbus. Feuerwehrleute und Sanitäter sind an der Frontscheibe in Aktion.
Mit der sogenannten Oslo-Methode zogen die Einsatzkräfte verformte Fahrzeugteile mithilfe von Ketten und Seilwinden auseinander, um den Fahrer zu retten. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Busfahrer vorsorglich ins Krankenhaus gebracht

Nach der Befreiung wurde der Fahrer medizinisch versorgt. Obwohl er nach Angaben der Feuerwehr nicht schwer verletzt war, wurde er vorsorglich in eine Münchner Klinik transportiert.
Über weitere Verletzte wurde nicht berichtet.
Rettungskräfte arbeiten an einem Busunfall auf einer Autobahn. Feuerwehrleute und Notfallhelfer sind vor Ort.
Der Busfahrer wurde vorsorglich in eine Münchner Klinik gebracht. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A99

Der Unfall und die anschließenden Rettungsarbeiten beeinträchtigten den Verkehr auf der Autobahn erheblich. Für etwa eine Stunde mussten Autofahrer im Bereich Freiham mit starken Einschränkungen rechnen.
Neben der Rettung des Fahrers mussten die Einsatzkräfte die Unfallstelle absichern.
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.

Polizei ermittelt zur Unfallursache

Warum der Linienbus mit dem Sattelauflieger kollidierte, ist bislang nicht geklärt.
Nach Angaben der Feuerwehr ist offen, ob möglicherweise eine technische Ursache oder ein medizinischer Hintergrund eine Rolle spielte.
Gesicherte Erkenntnisse hierzu liegen derzeit nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr München

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