Auf der B58 in Ahlen geriet eine 21-jährige Autofahrerin in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Wagen einer 59-Jährigen. Beide Frauen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Die 59-Jährige starb später im Krankenhaus, die 21-Jährige wurde schwer verletzt.
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, ereignete sich gegen 18.55 Uhr auf der B58 in Ahlen ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Zwei Autos stoßen frontal zusammen
Eine 21-jährige Lippetalerin befuhr mit ihrem Pkw die Bundesstraße in Richtung Ahlen. Im Bereich der Kreuzung Drensteinfurter Straße/Hammerkamp geriet die junge Frau mit ihrem Auto in den Gegenverkehr und stieß mit dem entgegenkommenden Pkw einer 59-jährigen Drensteinfurterin zusammen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich eines der Fahrzeuge in Dachlage. Eine Patientin war darin eingeschlossen und musste technisch gerettet werden.
Die Insassin des zweiten Pkw war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und reanimationspflichtig. Aufgrund der akuten medizinischen Notlage führte die Feuerwehr umgehend eine Sofortrettung durch.
59-Jährige stirbt im Krankenhaus
Kräfte der Feuerwehr befreiten die eingeklemmten Autofahrerinnen aus ihren Fahrzeugen. Bei dem Verkehrsunfall wurde die Drensteinfurterin lebensgefährlich und die Lippetalerin schwer verletzt.
Rettungskräfte brachten beide Autofahrerinnen in Krankenhäuser. Hier verstarb die 59-Jährige etwas später.
An beiden Unfallfahrzeugen stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Zudem wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut.
B58 bis in die Nacht gesperrt
Für die Verkehrsunfallaufnahme wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund hinzugezogen. Die Bundesstraße war bis zum 2. Oktober 2026 um 3 Uhr gesperrt. Beide Autos wurden abgeschleppt und die B58 gereinigt.
Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird auf 43.000 Euro geschätzt.
Seitens der Feuerwehr waren die Hauptamtliche Wache, der Löschzug Hauptwache sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr Ahlen im Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Rettungswagen des Kreises Warendorf. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Warendorf / Feuerwehr Ahlen