Appenweier – Illegaler Tiertransport mit Affen gestoppt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Autobahnpolizisten haben auf der A5 bei Bühl einen illegalen Tiertransport gestoppt. In einem Wohnwagen entdeckten die Beamten neben sechs ungesicherten Katzen zwei streng geschützte Zwergseidenäffchen und einen Flugbeutler.
Am Freitagabend, 28.8.2026 vergangener Woche beendeten gegen 18 Uhr Autobahnpolizisten der Verkehrsdienst-Außenstelle Bühl durch eine Fahrzeugkontrolle auf dem Parkplatz Oberfeld einen illegalen Tiertransport, nachdem das Gespann mit schief hängendem Wohnwagen der Streife auffiel.
Sechs Katzen ungesichert im Wohnwagen
Bei der Überprüfung der Ladungssicherung des durch eine 49-Jährige Fahrzeugführerin geführten Gespanns aus Kleintransporter und Wohnwagen, stießen die Beamten in den Fahrzeugen auf sechs Katzen.
Während deren leere Transportboxen im Zugfahrzeug waren, befanden sich die Katzen ungesichert in freier Bewegung zwischen losem Gepäck und sonstiger Ladung im Wohnwagen.
Beamtin entdeckt Arm eines kleinen Affen
Bei der weiteren Inaugenscheinnahme erkannte eine Beamtin dann den Arm eines kleinen Affen, der aus einer Gitterbox unter weiteren Gegenständen, herausragte.
Durch die Nachschau konnte auch ein zweiter Affe sowie in einem weiteren Käfig ein Flugbeutler entdeckt werden.
Streng geschützte Tiere sichergestellt
Während für die Katzen gültige Dokumente vorlagen, wurden die drei streng geschützten Tiere sichergestellt und in Obhut genommen.
Die noch am Freitagabend verständigte Tierrettung aus Neuried-Ichenheim nahm die beiden Zwergseidenäffchen und den Flugbeutler in Obhut und kümmert sich bis auf weiteres um deren Wohl.
Wohnwagen überladen und technisch mangelhaft
Aufgrund technischer Mängel und Überladung wurde die Weiterfahrt des Wohnwagens untersagt und ein gesondertes Verfahren eingeleitet.
Herkunft und Ziel des Tiertransports werden ermittelt
Die Hintergründe der Transporte, wie Ziel und Herkunft, sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch Beamte des Fachbereiches Gewerbe / Umwelt des Polizeipräsidiums, in enger Zusammenarbeit mit den Veterinärämtern des Landkreises Rastatt und des Ortenaukreises.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Offenburg