Nach einem Großbrand in Arpsdorf hat die Feuerwehr eine Leiche in den Trümmern eines vollständig zerstörten Wohnhauses entdeckt. Die Identität der Person ist noch unklar. Auch die Brandursache und die Todesursache sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bei einem verheerenden Wohnhausbrand in Arpsdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist in der Nacht zum Samstag eine tote Person gefunden worden. Das vollständig aus Holz errichtete Gebäude wurde durch die Flammen komplett zerstört.
Nachbarin entdeckt Feuer
Gegen 23:47 Uhr bemerkte eine Nachbarin Flammen in einem Zimmer des Hauses und setzte umgehend den Notruf ab.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Wohnhaus bereits in Vollbrand. Neben den Feuerwehren aus Arpsdorf, Wasbek, Padenstedt und Ehndorf waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.
Schwierige Wasserversorgung
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich kein Hydrant in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle befand. Die Feuerwehren mussten zunächst eine Wasserversorgung über längere Strecken aufbauen. Durch das koordinierte Zusammenwirken der Einsatzkräfte konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Leiche im Schlafzimmer gefunden
Während der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte eine verkohlte Leiche im Schlafzimmer des Hauses.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich um den Bewohner des Hauses handeln. Die Identität der verstorbenen Person konnte bislang jedoch noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden.
Ebenso ist derzeit unklar, ob die Person infolge des Brandes ums Leben kam oder bereits vor Ausbruch des Feuers verstorben war.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und zu den Todesumständen übernommen. Beide Fragen sind derzeit noch ungeklärt.
Nach ersten Schätzungen entstand durch den Brand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro. Das Holzhaus wurde vollständig zerstört, auch eine Garage wurde von den Flammen erfasst.
Für die Feuerwehr Wasbek endete der Einsatz gegen 4:15 Uhr. Anschließend wurden Fahrzeuge und Geräte gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeidirektion Neumünster / Freiwillige Feuerwehr Wasbek