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Aurich – Hochvoltbatterie von Elektroauto gerät in Brand

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Mehrere Feuerwehrleute sind vor einem brennenden Auto in einer Garage zu sehen, während sie das Feuer löschen. Im Vordergrund liegen Schläuche und Ausrüstung.
Eine lange Schlauchleitung sicherte die Wasserversorgung. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)

In Aurich-Plaggenburg ist erstmals im Stadtgebiet die Hochvoltbatterie eines Elektroautos in Brand geraten. Der Akku entzündete sich trotz Löscharbeiten wiederholt, sodass das Fahrzeug schließlich in einen mit Wasser gefluteten Löschcontainer gehoben wurde.

Erstmals hat in den Montagabendstunden der Akku eines Elektroautos im Auricher Stadtgebiet gebrannt. Der Wagen war zu diesem Zeitpunkt auf einem Grundstück in der Jägerstraße abgestellt, als der Besitzer plötzlich Warnmeldungen über die Fahrzeugapp auf sein Smartphone übermittelt bekam.
Vor einem Backsteinhaus löschen Feuerwehrleute einen brennenden Pkw in einer Einfahrt, während Rauch aufsteigt.
Das Elektroauto stand während des Brandes direkt vor einer Garage. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Beim Nachsehen drang bereits Rauch aus dem Unterboden des Pkw, weshalb die Anwohner umgehend den Notruf verständigten. Die von der Regionalleitstelle in Wittmund alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Plaggenburg und Sandhorst waren innerhalb weniger Minuten vor Ort.
Mehrere Feuerwehrleute sind im Einsatz, um einen Hausbrand unter Kontrolle zu bringen. Rauch steigt aus dem Gebäude auf, während Schläuche auf dem Boden liegen.
Dichter Rauch begleitete die Löscharbeiten am Elektrofahrzeug. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Zu diesem Zeitpunkt schlug das Feuer bereits aus dem unmittelbar vor der Garage abgestellten Auto heraus. Atemschutzgeräteträger begannen in der Folge unverzüglich mit den Löscharbeiten.
Ein Auto steht mit offenen Türen auf Holzblöcken vor einem Gebäude. Schläuche und Wasser sind im Vordergrund sichtbar.
Ein Hydroschild kühlte den Akku dauerhaft mit Wasser. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Mit zwei Strahlrohren versuchten die Feuerwehrleute, die Flammen schnellstmöglich einzudämmen und eine Ausbreitung auf die Garage zu verhindern. Zwar schien dies bereits nach wenigen Minuten geglückt zu sein, schon kurz darauf offenbarten sich den Einsatzkräften jedoch die Tücken eines Brandes an Hochvoltsystemen.
Mehrere Feuerwehrleute in voller Montur stehen vor einem Backsteinhaus. Die Szene spielt sich im Freien bei Sonnenuntergang ab.
Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf das Gebäude. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Von einer starken Rauchentwicklung begleitet, begann der Akku immer wieder neu zu entflammen. Dauerhafte Kühlmaßnahmen unter angelegtem Atemschutz waren entsprechend alternativlos.
Ein Auto mit offener Heckklappe steht beschädigt vor einer Garage. Mehrere Feuerwehrleute stehen in der Nähe unter einer großen Einsatzleuchte.
Die Einsatzstelle wurde bis in die Nacht ausgeleuchtet. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Im Verlauf des Einsatzes ist kurzerhand ein Hydroschild unter dem Wagen positioniert worden, welches die Batterie kontinuierlich mit Wasser beaufschlagte. Bis zur Errichtung einer Schlauchleitung zu einem einige hundert Meter entfernten Hydranten schaffte das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sandhorst das benötigte Löschwasser im Pendelverkehr heran.
Zwei Feuerwehrfahrzeuge, ein Iveco Magirus und ein Einsatzleitungsfahrzeug, stehen mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer ländlichen Straße.
Rund 45 Einsatzkräfte waren bei dem Fahrzeugbrand vor Ort. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Weil die Maßnahmen auch über die einsetzende Dunkelheit hinaus fortgeführt werden mussten, leuchteten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle mit Lichtmasten und einem Powermoon entsprechend aus.
Mehrere Feuerwehrleute in Schutzkleidung arbeiten an einem Elektrofahrzeug mit geöffneter Motorhaube vor einem Ziegelhaus in ländlicher Umgebung.
Die Hochvoltbatterie entzündete sich mehrfach erneut. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Die unmittelbar in den Löschangriff involvierten Kräfte konnten ihre kontaminierte Schutzkleidung nach Beendigung der Tätigkeit am nachgeforderten Gerätewagen Atemschutz samt mitgeführter Einsatzstellenhygienekomponente der Feuerwehr Aurich ablegen.
Mehrere Feuerwehrleute in voller Montur stehen vor einem Backsteinhaus. Die Szene spielt sich im Freien bei Sonnenuntergang ab.
Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf das Gebäude. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Zur Versorgung mit Kaltgetränken kam der bei der Feuerwehr Middels stationierte Verpflegungszug hinzu. Neben den rund 45 Einsatzkräften und der Polizei war auch die Untere Wasserbehörde vor Ort, um den Ablauf des Löschwassers vom Grundstück zu überprüfen.
Mehrere Feuerwehrleute stehen um ein ausgebranntes Auto, das von einem Kran auf einen Abschleppwagen gehoben wird. Es ist Nacht.
Ein Kran hob das E-Auto in den speziellen Löschcontainer. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Ein verständigtes Abschleppunternehmen rückte gegen 22:30 Uhr mit einem gesondert vorgehaltenen Löschcontainer für Elektrofahrzeuge an.
Mehrere Feuerwehrleute stehen nachts vor einer Garage, in der ein Auto teilweise in der Einfahrt steht. Ein Lösch-Container für E-Fahrzeuge ist sichtbar.
Spezialtechnik kam bei der Bergung des Elektroautos zum Einsatz. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Mit dem Kran des Abschleppers hoben die Mitarbeiter das Auto in die Mulde, welche im Anschluss mit Wasser geflutet und damit eine dauerhafte Kühlung des Akkus sichergestellt worden ist.
Ein Feuerwehrmann inspiziert einen PKW in einem roten Lösch-Container bei Nacht unter Bäumen.
Der geflutete Container kühlt die Batterie mindestens zehn Tage. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Infolge der Konsultation entsprechender Herstellerangaben entschieden die Feuerwehrleute in Absprache mit Inhaber und Abschleppdienst, den Container für mindestens zehn Tage auf dem Grundstück zu belassen. Dies soll eine erneute Brandentwicklung am Hochvoltsystem unterbinden.
Zwei große Feuerwehrfahrzeuge stehen nebeneinander unter intensiver Beleuchtung in einer gepflegten, grünen Umgebung. Feuerwehrleute sind ebenfalls zu sehen.
Die Wasserbehörde kontrollierte den Ablauf des Löschwassers. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich)
Etwa drei Stunden nach Alarmierung ist die Einsatzstelle kurz vor Mitternacht wieder verlassen worden.
Quelle der Polizeinachricht: Freiwillige Feuerwehr Aurich

Kategorien:

Niedersachsen
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