Bei Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Borken ging ein Autofahrer der Polizei mit 192 km/h ins Netz. Erlaubt wäre auf dieser Strecke eine Geschwindigkeit von 100 km/h.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 29 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 24'612 Fahrzeuge fest, dass ca. 5 Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 14 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen.
Insgesamt überschritten 1'297 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 238 Bussgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 1'059 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt oder zugestellt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Verkehrsdienst Gruppe Süd:
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innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 75 km/h in Raesfeld auf der Marienthaler Strasse
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ausserorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 158 km/h in Raesfeld auf der Schermbecker Strasse (Motorradfahrer)
Verkehrsdienst Gruppe Nord:
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innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 74 km/h auf der Alstätter Strasse in Ahaus-Graes
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bei max. erlaubten 100 km/h mit gemessenen 192 km/h auf der B 54 in Gronau
Bei einer vorwerfbaren Geschwindigkeitsüberschreitung ausserorts von mehr als 70 km/h müssen die Raser mit folgenden Sanktionen rechnen: 1'200 Euro, 3 Monate Fahrverbot und 2 Punkte in der "Verkehrssünderdatei".