B3 Schallstadt – Zwei Tote bei schwerem Unfall mit Porsche
Redaktion Polizeiticker Deutschland
(Symbolbild) (Bildquelle: rawpixel.com by freepik)
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B3 bei Schallstadt (BW) sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Insassen wurden verletzt.
Schwerer Unfall auf der Bundesstraße 3
Am Dienstagabend, 06.05.2026, kurz nach 20:15 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 3 zwischen Schallstadt-Wolfenweiler und Freiburg-St. Georgen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen zwei 27 und 30 Jahre alte Autofahrer als Teil einer aus zehn Porsche bestehenden Fahrzeuggruppe die Bundesstraße 3 von Schallstadt kommend in Richtung Freiburg befahren haben.
Kurz vor der Ausfahrt zur „Tiengener Straße“ war es dann mutmaßlich zwischen beiden Autos zu einer Kollision gekommen. Beide Fahrzeuge seien anschließend von der Fahrbahn geraten.
Porsche prallt gegen Baum
Dabei stieß der Wagen des 27-Jährigen mit einem Baum zusammen. Der Fahrer sowie ein 30-jähriger Beifahrer wurden dabei tödlich verletzt.
Der zweite Porsche, ein Cabriolet, kam schwer beschädigt an der Leitplanke der Bundesstraße zum Stehen. Der 30-jährige Fahrer sowie dessen 22 Jahre alter Beifahrer wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Nach Medienberichten war die Wucht des Aufpralls so heftig, dass sogar Reifen von der Achse gerissen wurden. Der völlig zerstörte Porsche wurde in einen angrenzenden Böschungsbereich geschleudert. Fahrzeugteile verteilten sich über die Fahrbahn.
Der Pkw eines weiteren Verkehrsteilnehmers wurde durch umherfliegende Trümmerteile ebenfalls beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt.
Großeinsatz und stundenlange Sperrung
Aufgrund der Schwere des Unfalls waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch Notfallseelsorger wurden zur Betreuung von Angehörigen, Zeugen und Einsatzkräften hinzugezogen.
Die Bundesstraße 3 musste für die Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten rund sieben Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Unfallursache weiter unklar
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro.
Wie genau es zu dem Unfall gekommen ist, sollen nun die weiteren gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Verkehrspolizei Freiburg ergeben. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein unabhängiger Unfallsachverständiger hinzugezogen.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnte auch die regennasse Fahrbahn eine Rolle gespielt haben.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Freiburg