Ein Unwetter hat am Freitagabend für mehr als 100 Feuerwehreinsätze im Bergheimer Stadtgebiet gesorgt. Besonders betroffen waren mehrere Stadtteile, in denen Keller vollliefen und Bäume auf Straßen stürzten. Rund 120 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Stadtalarm nach Unwetter ausgelöst
Nach einem Unwetter am Freitagabend wurde für die Feuerwehr Bergheim ab etwa 18.20 Uhr Stadtalarm ausgelöst.
Sämtliche Einheiten der Feuerwehr wurden alarmiert. Auf der Feuer- und Rettungswache richteten die Einsatzkräfte eine kommunale Koordinierungsstelle (KKS) ein, um die zahlreichen Einsätze zu steuern.
Mehr als 100 Einsätze im Stadtgebiet
Die Feuerwehr wurde insbesondere zu vollgelaufenen Kellern sowie umgestürzten Bäumen und größeren Ästen auf Fahrbahnen gerufen.
Im Verlauf des Abends summierte sich die Zahl der wetterbedingten Einsätze auf mehr als 100.
Mehrere Stadtteile besonders betroffen
Schwerpunkte der Einsätze lagen in den Stadtteilen Glesch, Paffendorf, Zieverich, Kenten und Bergheim.
Zahlreiche Keller liefen voll. Teilweise stand das Wasser nach Angaben der Feuerwehr bis zu 30 Zentimeter hoch.
Wasser droht in Gebäude einzudringen
An der Straße Bohnenfeld in Paffendorf drohte Wasser von einem angrenzenden Feld in ein Gebäude einzudringen.
Die Feuerwehr war dort zum Zeitpunkt der Mitteilung weiterhin im Einsatz.
Großer Keller unter Wasser
An einem Gebäude an der Heisenbergstraße stand ein rund 120 Quadratmeter großer Keller etwa 20 Zentimeter unter Wasser.
Auch dort waren Einsatzkräfte mit Abpumparbeiten beschäftigt.
Unterstützung für Nachbarstadt
Im weiteren Verlauf rückte die Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Bergheim zur Unterstützung nach Elsdorf aus.
Dort halfen die Einsatzkräfte bei der Bewältigung weiterer wetterbedingter Schäden.
Keine Verletzten bekannt
Nach Angaben der Feuerwehr wurden im Bergheimer Stadtgebiet bislang keine Personenschäden bekannt.
Während der laufenden Einsätze stellte die Einheit Quadrath-Ichendorf den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher.
Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrkräfte im Einsatz.
Weitere sechs Kräfte koordinierten die Einsätze über die kommunale Koordinierungsstelle auf der Feuer- und Rettungswache.