Berlin – 17-Jähriger stirbt nach Stromschlag in U-Bahnhof
Berlin – 17-Jähriger stirbt nach Stromschlag in U-Bahnhof
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Symbolbild Stromschiene (Bildquelle: Ralf Roletschek (FAL or GFDL 1.2 <http://www.gnu.org/licenses/old-licenses/fdl-1.2.html>), via Wikimedia Commons)
Am frühen Morgen des 24.01.2026 verstarb ein 17-Jähriger im U-Bahnhof Deutsche Oper (BE), nachdem er beim Versuch, seine unter einen stehenden Zug gefallene E-Zigarette aus dem Gleisbett zu holen, mit der 750-Volt-Stromschiene in Kontakt kam. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Nach den ersten Erkenntnissen hielt sich der 17-Jährige mit einer größeren Personengruppe auf dem U-Bahnhof Deutsche Oper auf, als ihm eine E-Zigarette unter einen stehenden Zug ins Gleisbett fiel.
Beim Versuch, den Gegenstand aus dem Gleisbett zu holen, kam er offenbar mit der unter Spannung stehenden Stromschiene in Kontakt und erlitt einen tödlichen Stromschlag. Der Jugendliche starb noch am Ort.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Anhaltspunkte für eine Fremdschuld. Die Freunde des Verstorbenen standen unter dem Eindruck des Geschehens. Sie wurden von Rettungskräften erstversorgt und anschließend von Notfallseelsorgern betreut.
Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war der Zugverkehr der U-Bahn-Linie 9 zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Theodor-Heuss-Platz bis etwa 4:15 Uhr unterbrochen.
Das eingeleitete Todesermittlungsverfahren führt die örtlich zuständige Kriminalpolizei.
Laut Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) stehen die Stromschienen im Regelbetrieb dauerhaft unter einer Spannung von 750 Volt Gleichstrom. Das Betreten des Gleisbereichs sei lebensgefährlich und könne tödlich enden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Berlin