Bei einem Großbrand in einer Bar am Kaiserdamm in Berlin-Charlottenburg sind am Dienstagmorgen, 20. Oktober 2026, insgesamt 21 Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Die Flammen erfassten das gesamte Lokal im Erdgeschoss eines sechsgeschossigen Gebäudes.
Am Morgen des 20.10.2026 wurden unsere Einsatzkräfte zu einem Brand in einer Bar am Kaiserdamm in Charlottenburg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Bar im Erdgeschoss eines sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes bereits in Vollbrand.
Aufgrund des Schadensausmaßes sowie der zunächst unklaren Anzahl betroffener Personen wurde die Alarmstufe frühzeitig erhöht und um das Modul „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) ergänzt.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Brandes
Die Brandbekämpfung wurde umgehend mit zwei C-Rohren von zwei Seiten eingeleitet. Durch die hohe thermische Belastung zerbarsten einige Fenster oberhalb des Brandraumes gelegenen Wohnungen. Trotz der intensiven Hitzeentwicklung konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Nutzungseinheiten verhindert werden.
21 Menschen betroffen – drei Schwerverletzte
Parallel zur Brandbekämpfung führten unsere Einsatzkräfte umfangreiche Menschenrettungsmaßnahmen durch. Insgesamt waren 21 Personen von dem Brand betroffen.
Während einige Personen durch die Einsatzkräfte über den Treppenraum in Sicherheit gebracht wurden, hatten andere das Gebäude bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen und befanden sich im Freien. Alle Betroffenen wurden an der Einsatzstelle rettungsdienstlich gesichtet und betreut.
Insgesamt wurden 18 Personen als leicht verletzt und drei Personen als schwer verletzt kategorisiert.
Die Schwerverletzten wurden nach notärztlicher Versorgung zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken transportiert.
Für die Betreuung und vorübergehende Unterbringung der Betroffenen wurden ein Bus der Berliner Feuerwehr sowie ein Bus der BVG eingesetzt.
113 Einsatzkräfte bei Großbrand im Einsatz
Im weiteren Einsatzverlauf kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt elf Wohnungen auf eine mögliche Brandausbreitung sowie auf Raucheintrag. Die Kontroll-, Belüftungs- und Nachlöscharbeiten gestalteten sich zeitaufwendig und personalintensiv.
Aufgrund der Größe und Komplexität des Einsatzes waren insgesamt 113 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort im Einsatz.
Nach Abschluss aller Nachlösch- und Kontrollmaßnahmen wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei Berlin übergeben.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin