Berlin – 30-Jähriger nach Schüssen in Charlottenburg gestorben
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein 30-jähriger Mann ist kurz vor Mitternacht auf dem Hardenbergplatz in Berlin-Charlottenburg durch Schüsse tödlich verletzt worden. Vorausgegangen sein soll eine Auseinandersetzung mit mehreren Personen. Die 1. Mordkommission ermittelt.
Kurz vor 0 Uhr wurde ein 30-Jähriger in Charlottenburg durch Schüsse verletzt. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der 30-Jährige am Ort.
Nach vorliegenden Informationen ereignete sich die Tat auf dem Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoologischer Garten. Demnach soll es zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 30-Jährigen und mehreren Personen gekommen sein. Wie viele Schüsse abgegeben wurden, ist bislang nicht bekannt.
Die mutmaßlichen Täter sollen nach der Tat geflüchtet sein. Eine offizielle Täterbeschreibung oder Angaben zur Zahl der gesuchten Personen lagen zunächst nicht vor. Auch die Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang unklar.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Die 1. Mordkommission der Polizei Berlin hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen übernommen. Einsatzkräfte sicherten am Hardenbergplatz Spuren. Nach Zeugenaussagen waren am Morgen nach der Tat noch Blutspuren auf dem Kopfsteinpflaster zu sehen.
Bis in die frühen Morgenstunden lagen keine weiteren offiziellen Angaben zum Tatablauf oder zu möglichen Tatverdächtigen vor.
Weitere Schusswaffenvorfälle am Wochenende
Bereits am frühen Sonntagmorgen sollen Unbekannte auf die Scheibe einer Gaststätte in Berlin-Neukölln geschossen haben. Am Wochenende zuvor war ein 38-jähriger Mann in Schöneberg angeschossen worden.