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Berlin – Acht Menschen bei Kellerbrand in Hochhaus verletzt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Feuerwehrfahrzeuge und mehrere Feuerwehrleute sind vor einem großen Wohnhaus im Einsatz bei Nacht. Schläuche sind mit dem Fahrzeug verbunden und das Gebäude ist beleuchtet.
Feuerwehrleute bekämpfen einen nächtlichen Kellerbrand in einem Wohnhochhaus in Berlin-Buckow. (Bildquelle: Feuerwehr Berlin)

Bei einem Kellerbrand in einem achtgeschossigen Hochhaus in Berlin-Buckow wurden acht Menschen durch Rauchgase verletzt, darunter zwei Kinder. Wegen schwerer Schäden an der Elektroinstallation mussten 32 Wohnungen vom Stromnetz getrennt werden.

Am Sonntagabend (25.10.2026) ist in einem achtgeschossigen Wohnhochhaus an der Ringslebenstraße im Berliner Ortsteil Buckow ein Feuer ausgebrochen. Die Berliner Feuerwehr wurde gegen 22:30 Uhr zu dem Brand alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Brandmeldung. Im Keller des Wohngebäudes brannten mehrere Kellerverschläge auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern.
Der gesamte Keller war stark verraucht. Zudem breitete sich der Rauch über den Treppenraum bis in das oberste Geschoss des achtstöckigen Gebäudes aus.
Einige Bewohner hatten das Haus bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen und warteten vor dem Gebäude.

Feuerwehr erhöht Alarmstufe und löst MANV-Einsatz aus

Aufgrund des Brandausmaßes erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe und ergänzte den Einsatz um das Modul „Massenanfall an Verletzten“ (MANV).
Zur Betreuung der Bewohner standen zwei Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zur Verfügung. Dort konnten betroffene Personen gesammelt, medizinisch untersucht und betreut werden.
Ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst koordinierte gemeinsam mit einem Leitenden Notarzt die medizinischen Maßnahmen.

Bewohner teilweise mit Brandfluchthauben gerettet

Die Feuerwehr bekämpfte den Kellerbrand mit mehreren C-Rohren im kombinierten Innen- und Außenangriff. Die hohen Temperaturen im Keller erschwerten die Löscharbeiten und machten einen personalintensiven Einsatz erforderlich.
Im weiteren Verlauf brachten die Einsatzkräfte zusätzliche Bewohner aus dem Gebäude in Sicherheit. Teilweise kamen dabei Brandfluchthauben zum Einsatz, um die Menschen vor dem Rauch zu schützen.
Die geretteten Bewohner wurden zum Einsatzabschnitt Medizinische Rettung gebracht und dort von Notärzten untersucht. Zur Entrauchung des Kellers und zur Belüftung des Gebäudes setzte die Feuerwehr mehrere Drucklüfter ein.

Acht Menschen durch Rauchgase verletzt

Bei dem Brand erlitten insgesamt acht Menschen Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgasen.
Unter den Verletzten befanden sich sechs Erwachsene und zwei Kinder.
Nach der medizinischen Erstversorgung transportierte der Rettungsdienst alle acht Verletzten zur weiteren Untersuchung und Behandlung in verschiedene Krankenhäuser.

32 Wohnungen nach Stromabschaltung betroffen

Die Feuerwehr kontrollierte sämtliche Wohnungen des Gebäudes, den Treppenraum sowie ein benachbartes Wohnhaus. Ein hinzugezogener Elektronotdienst stellte fest, dass die Elektroinstallation im Keller durch den Brand erheblich beschädigt worden war.
Das Wohnhaus musste deshalb vom Stromnetz getrennt werden. Dadurch wurde der betroffene Hausaufgang vorübergehend unbewohnbar.
Insgesamt waren 32 Wohnungen von der Stromabschaltung betroffen.
Die meisten Bewohner konnten eigenständig eine Übernachtungsmöglichkeit organisieren.
Für Personen, denen dies nicht möglich war, unterstützten die Feuerwehr, die Polizei, das zuständige Bezirksamt und die Hausverwaltung bei der Vermittlung einer Notunterkunft. Bei Bedarf wurde auch der Transport zu den Unterkünften organisiert.
Die Berliner Feuerwehr war mit insgesamt 120 Einsatzkräften und 40 Fahrzeugen im Einsatz.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Die feuerwehrtechnischen Maßnahmen konnten am Montagmorgen (26.10.2026) gegen 03:30 Uhr abgeschlossen werden. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin

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