Berlin – BMW stürzt von Bösebrücke ins Gleisbett – Fahrer stirbt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In Berlin-Prenzlauer Berg ist ein Auto von der Bösebrücke in die Tiefe gestürzt und im Gleisbett des S-Bahnhofs Bornholmer Straße zum Liegen gekommen. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeschlossen und von der Feuerwehr befreit. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.
In der Nacht wurde uns ein schwerer Verkehrsunfall an der Bösebrücke am S-Bahnhof Bornholmer Straße im Ortsteil Prenzlauer Berg gemeldet.
Auto stürzt von Bösebrücke auf S-Bahn-Gleise
Aus noch zu ermittelnder Ursache kollidierte ein PKW mit der Brückenkonstruktion, stürzte von der Straße aus in die Tiefe und kam im Gleisbett der S-Bahn auf Höhe des Bahnsteigs zum Liegen.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen BMW. Der Fahrer soll gegen 2:45 Uhr auf der Bornholmer Straße zunächst gegen den Fahrbahnrand und zwei Poller geprallt sein. Anschließend geriet der Wagen auf den Bogen der Bösebrücke, schoss über das Geländer und stürzte auf die darunterliegenden Gleise. Dort blieb der BMW auf dem Dach liegen.
Fahrer stirbt noch am Unfallort
Eine Person wurde dabei im Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Umgehend eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben leider erfolglos. Nach ersten Informationen handelte es sich bei der Person um den Fahrer, der noch am Unfallort starb. Weitere Personen waren nicht betroffen.
Die Bornholmer Straße musste für die Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt werden. Der Verkehr der S-Bahn am betroffenen Bahnhof wurde eingestellt und der Fahrstrom zur Gewährleistung der Einsatzstellensicherheit durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn abgeschaltet und geerdet. Auch der Straßenbahnverkehr war zeitweise unterbrochen.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der feuerwehrtechnischen und rettungsdienstlichen Maßnahmen zur Ermittlung der Unfallursache und zur Bergung des Fahrzeugs an die Polizei sowie die Deutsche Bahn übergeben. Der Verkehrsunfalldienst der Berliner Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
Die Feuerwehr Berlin war mit 32 Einsatzkräften vor Ort.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin