Berlin – Ein Toter und 27 Verletzte nach Brand in Pflegeheim
Redaktion Polizeiticker Deutschland
In einer Pflegeeinrichtung in Berlin-Kreuzberg ist am Samstagmorgen eine Patientenwohnung in Brand geraten. Eine Person starb, eine weitere wurde lebensbedrohlich verletzt. Insgesamt meldete die Feuerwehr 27 Verletzte und war mit 157 Einsatzkräften vor Ort.
Am Morgen wurden unsere Einsatzkräfte durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage zu einem Brand in einer Pflegeeinrichtung an der Waldemarstraßein in Kreuzberg gerufen.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigten ein Brandereignis und leiteten umgehend die Personenrettung und Brandbekämpfung ein.
Es brannte eine Patientenwohnung in voller Ausdehnung im ersten Obergeschoss einer fünfgeschossigen Pflegeeinrichtung. Es drohte initial ein Flammenüberschlag und eine Ausbreitung des Feuers in das zweite Obergeschoss. Der Brand konnte mit drei C-Rohren im Innen- und Außenangriff schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Es kam zu einer Rauchausbreitung in weitere Gebäudebereiche, woraufhin umfangreiche Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen erforderlich waren. Neben einem Drucklüfter zur Entrauchung wurden insgesamt 24 Pressluftatemschutzgeräte eingesetzt.
Ein Toter und 27 Verletzte
Die Bewohnenden wurden durch die Einsatzkräfte aus ihren Wohnungen gerettet beziehungsweise ins Freie geführt, an der Einsatzstelle notärztlich gesichtet und rettungsdienstlich betreut.
Aufgrund einer in der Anfangsphase unklaren Anzahl teilweise geheingeschränkten Bewohnenden des Brandobjektes wurde das Alarmierungsstichwort MANV (Massenanfall von Verletzten) geprägt.
Insgesamt wurden 27 Personen verletzt.
Eine Person wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus transportiert, 26 Personen wurden leichtverletzt.
Bei einer Person konnte vor Ort nur noch der Tod festgestellt werden.
157 Einsatzkräfte vor Ort
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Brandbekämpfungs- und Kontrollmaßnahmen zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben.
Wir waren mit 157 Einsatzkräften vor Ort. Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurden 10 Freiwillige Feuerwehren in den Dienst gerufen.