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Berlin – Ein Toter und vier Verletzte nach schwerem Unfall

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein weißes Auto mit Schäden steht nahe einer Berliner Haltestelle, umgeben von Einsatzfahrzeugen bei sonnigem Wetter.
Durch den Unfall wurde ein Mast umgerissen, welcher einen Passanten tödlich verletzte. (Bildquelle: Feuerwehr Berlin)

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Berlin-Prenzlauer Berg ist ein 71-jähriger Passant ums Leben gekommen. Zwei Autos kollidierten an einer Kreuzung und wurden in den Bereich einer Straßenbahnhaltestelle geschleudert. Vier weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.

Am Montagvormittag (23.06.2026) kam es gegen 10:10 Uhr an der Kreuzung Greifswalder Straße/Grellstraße in Berlin-Prenzlauer Berg zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen.

Fahrzeuge schleudern in Haltestellenbereich

Nach dem Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge in den Bereich einer Straßenbahnhaltestelle geschleudert. Dabei wurde ein Mast umgerissen, der einen 71-jährigen Passanten traf.
Der Mann erlitt tödliche Verletzungen und verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle.
Eine Straßenbahn war nach bisherigen Erkenntnissen nicht direkt an dem Unfall beteiligt.

Vier weitere Verletzte

Bei dem Unfall wurden vier weitere Personen verletzt, darunter mindestens zwei schwer verletzt. Unter den Verletzten befanden sich auch Insassen der beiden beteiligten Fahrzeuge.
Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle, versorgten die Verletzten notfallmedizinisch und führten technische Hilfeleistungsmaßnahmen durch.
Der Rettungsdienst brachte die Verletzten anschließend in Krankenhäuser. Zudem betreuten Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung betroffene Personen vor Ort.

Umfangreiche Unfallaufnahme

Die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt. Sowohl der Straßenverkehr als auch der Straßenbahnverkehr waren erheblich beeinträchtigt.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs setzte die Polizei unter anderem eine Drohne sowie moderne Vermessungstechnik und einen 3D-Scanner ein.
Die Ursache des Zusammenstoßes ist derzeit noch unklar. Ob beispielsweise ein Fahrfehler, eine Vorfahrtsmissachtung oder überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall führten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst

Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte im Einsatz.
Die Berliner Feuerwehr war unter anderem mit zwei Löschfahrzeugen, drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, einem Intensivtransporthubschrauber, einem Gerätewagen Rettungsmaterial sowie mehreren Führungsdiensten vor Ort. Ebenfalls beteiligt waren die Polizei Berlin und die BVG.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin

Kategorien:

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