(Bildquelle: Polizei Kanton Solothurn)
Ein 31-jähriger Mann hat in Berlin innerhalb kurzer Zeit mehrere Straftaten begangen und ist vor der Polizei geflüchtet. Nach Verkehrsunfällen, Diebstählen und Widerstand gegen die Polizei wurde er festgenommen.
Am Freitagvormittag, 6. Februar 2026, soll ein 31-jähriger Mann in Berlin mehrere Straftaten begangen haben.
Nach aktuellen Erkenntnissen entwendete er gegen 12:30 Uhr an einer Tankstelle in der Ahrensfelder Chaussee ein Fahrzeug und führte dabei ein Messer mit sich.
Kurz darauf drang er über einen Balkon in eine Mietwohnung an der Lea-Grundig-Strasse ein, bedrohte eine 45-jährige Bewohnerin und bestahl sie.
Anschliessend versuchte er auf einem Parkplatz, in ein weiteres Fahrzeug einzusteigen, in dem sich zwei Frauen im Alter von 39 und 21 Jahren sowie ein 12-jähriges Mädchen befanden. Der Versuch misslang, worauf der Mann seine Flucht fortsetzte.
Gegen 13 Uhr betrat der Mann eine Schwimmhalle an der Marzahner Promenade. Dort randalierte er, beschädigte Einrichtungen und flüchtete erneut.
In der Folge stahl er ein weiteres Fahrzeug und setzte seine Flucht in Richtung Lichtenberg fort. Dabei kam es zu mehreren Verkehrsunfällen sowie gefährlichen Fahrmanövern, unter anderem im Gegenverkehr und auf Grünflächen.
Im Bereich Frankfurter Allee/Warschauer Strasse stellte der Mann das Fahrzeug ab und flüchtete zu Fuss weiter. Einsatzkräfte konnten ihn schliesslich festnehmen.
Dabei leistete der 31-Jährige massiven Widerstand. Er wurde gefesselt und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Dort stellten die Einsatzkräfte mutmassliche Betäubungsmittel sicher. Zudem wurde aufgrund des Verdachts einer Drogenintoxikation eine Blutprobe angeordnet.
Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Polizist verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Weitere Verletzte sind derzeit nicht bekannt. Eine Richtervorführung zur Prüfung eines Haftbefehls ist noch heute geplant.
Quelle der Polizeinachricht:[ Polizei Berlin](https://polizeiticker.online/thema/polizei-berlin)