In Berlin-Moabit ist kurz nach 2 Uhr ein Mann durch einen Schuss am Bein verletzt worden. Die Schüsse wurden aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug direkt gegenüber dem Polizeiabschnitt 27 abgegeben. Polizisten übernahmen die Erstversorgung, anschließend wurde der Verletzte im Krankenhaus operiert.
Schüsse gegenüber von Polizeiabschnitt in Moabit
Um kurz nach 2 Uhr am Montag, 28.9.2026, wurde gegenüber des Polizeiabschnitts 27 in Moabit aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug auf einen Mann geschossen.
Die Schüsse fielen in der Perleberger Straße, direkt gegenüber einer Polizeiwache. Demnach wurde aus einem fahrenden Auto auf eine Gruppe geschossen. Dabei wurde ein Mann am Bein getroffen.
Einsatzkräfte der Polizei übernahmen die Erstversorgung. Er kam mit einer Schussverletzung im Bein ins Krankenhaus und wird momentan operiert.
Kriminalpolizei sichert Spuren am Tatort
Die Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) hat die Ermittlungen am Tatort übernommen.
Beamte sicherten noch in der Nacht Spuren. Die Perleberger Straße wurde für die Maßnahmen in beide Richtungen gesperrt.
Unklar ist bislang, ob der Mann gezielt angegriffen wurde oder zufällig getroffen wurde. Ebenso ist nicht bekannt, weshalb sich die Gruppe dort aufhielt oder ob der Verletzte möglicherweise auf dem Weg zum Polizeirevier war.
Weiterer Schusswaffenfall wenige Tage zuvor
Erst wenige Tage zuvor war in Berlin-Steglitz ein 17-Jähriger durch Schüsse schwer verletzt worden.
Die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln dort wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Nach einer Notoperation bestand für den Jugendlichen keine Lebensgefahr mehr.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Berlin