In Berlin-Neukölln ist ein Mann nach einer Schussabgabe auf der Sonnenallee gestorben. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb der Angeschossene am Tatort. Die 5. Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines Kapitaldelikts.
Gegen 02:45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei nach Neukölln in die Sonnenallee alarmiert. Dort soll es zuvor zur Schussabgabe auf einen Mann gekommen sein.
Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche durch Polizeikräfte sowie den alarmierten Notarzt verstarb der Angeschossene noch am Tatort.
Die unbekannten Tatverdächtigen sollen vom Tatort geflüchtet sein.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Kapitaldelikts übernimmt die 5. Mordkommission im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin.
Die Tat ereignete sich auf der Sonnenallee im Bereich der Planetenstraße vor einem Bistro. Die Spurensicherung arbeitete bis in die Morgenstunden am Tatort.
Zu den Hintergründen der Tat liegen bislang keine weiteren gesicherten Angaben vor.
In Berlin kam es zuletzt wiederholt zu Vorfällen mit Schusswaffen. Erst am Wochenende wurde in Tempelhof ein 53-jähriger Mann mit einer Schussverletzung in einem Mercedes-Maybach gefunden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden.
Die Berliner Polizei hatte angesichts der Entwicklung bei Schusswaffenvorfällen zudem die Spezialeinheit „Ferrum“ eingerichtet. Sie soll insbesondere gegen Schusswaffengewalt im Zusammenhang mit Organisierter Kriminalität vorgehen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Berlin / Staatsanwaltschaft Berlin