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Berlin – Patient stirbt nach tödlichem Streit im Krankenhaus

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Polizeifahrzeug steht am Straßenrand, während mehrere Polizisten in Uniform im Hintergrund zusammenstehen. Die Szene findet bei Nacht statt.
Polizeieinsatz im Vivantes Klinikum Neukölln nach tödlicher Auseinandersetzung zwischen Patienten auf psychiatrischer Station. (Bildquelle: Polizei Berlin)

In einem Krankenhaus in Berlin-Neukölln ist ein 65-jähriger Patient bei einer Auseinandersetzung tödlich verletzt worden. Die Mordkommission ermittelt gegen einen Mitpatienten.

Am Samstagabend kam es gegen 23:00 Uhr im Vivantes Klinikum Neukölln zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Patienten.
Nach Angaben der Berliner Polizei wurde ein Patient dabei mit einem scharfen Gegenstand tödlich verletzt. Die 5. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Nach bisherigen Informationen handelt es sich bei dem Opfer um einen 65-jährigen Mann. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat auf der geschlossenen psychiatrischen Station 93. Opfer und mutmaßlicher Täter sollen Zimmergenossen gewesen sein.
Der mutmaßliche Täter war nach Angaben eines Kliniksprechers erst am Vortag mit der Diagnose einer Psychose aufgenommen worden.
Eine klassische Tatwaffe wurde nach Angaben des Krankenhauses nicht gefunden. Stattdessen entdeckten die Ermittler eine zerbrochene Tasse, mit der die tödlichen Verletzungen verursacht worden sein könnten. Eingelieferte Patienten würden grundsätzlich zum Eigen- und Fremdschutz durchsucht.
Ein unmittelbar verfügbares Reanimationsteam versuchte noch, den 65-Jährigen zu retten, konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
Das Klinikpersonal steht nach Angaben des Krankenhauses unter Schock und wird psychologisch betreut.
Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Berlin

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