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Berlin – Polizei rettet von Kind misshandelten Hundewelpen

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Zwei Polizisten in Sicherheitswesten stehen neben einem Einsatzfahrzeug und halten einen kleinen weißen Hund im Arm.
Der völlig entkräftete Hundewelpe wurde von der Polizei in eine Tierklinik gebracht. (Bildquelle: Polizei Berlin)

Am Kottbusser Tor in Berlin hat die Polizei einen völlig entkräfteten Hundewelpen gerettet. Das Tier war noch viel zu jung, um von seiner Mutter getrennt zu sein. Gegen die 19-jährige Mutter des Kindes wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Am Kottbusser Tor im Berliner Stadtteil Kreuzberg haben Polizeibeamte am Montagabend, 15. Juli2026, einen völlig entkräfteten Hundewelpen gerettet.
Die Einsatzkräfte wurden Zeugen, wie ein Kind den kleinen Hund „wie eine Puppe durch die Luft“ schleuderte.
Gegen 19:30 Uhr fuhren Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 52/53 am Kottbusser Tor vorbei, als sie auf die Szene aufmerksam wurden. Die Beamten stoppten sofort und kümmerten sich um den Welpen.
Der Hund war nach Angaben der Polizei noch sehr jung, hatte die Augen kaum geöffnet, konnte nur schwer laufen und wirkte völlig entkräftet.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf die 19-jährige Mutter des Kindes. Sie konnte weder erklären, woher der Welpe stammte, noch Dokumente für das Tier vorlegen. Nach Angaben der Polizei erklärte sie lediglich, sie habe ein „Spielzeug“ für ihr Kind haben wollen.
Eine Polizistin in Uniform hält einen entspannt wirkenden weißen Welpen und lächelt. Im Hintergrund ist ein Polizeifahrzeug erkennbar.
Der kleine Welpe war nach Angaben der Tierklinik noch viel zu jung, um von seiner Mutter getrennt zu sein. (Bildquelle: Polizei Berlin)
Die Beamten handelten umgehend und brachten den kleinen Hund in eine Tierklinik. Dort bestätigte sich der Verdacht: Der Welpe war viel zu jung, um bereits von seiner Mutter getrennt worden zu sein.
Gegen die 19-Jährige wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Der kleine Hund wird nun in der Tierklinik medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Sobald er gesund und alt genug ist, wird er über die zuständigen Stellen in ein geeignetes Zuhause vermittelt. Die Polizei bittet ausdrücklich darum, von Adoptionsanfragen abzusehen, da der Welpe nicht direkt durch die Polizei vermittelt wird.
In den sozialen Netzwerken erhielt das Einschreiten der Einsatzkräfte viel Zuspruch. Zahlreiche Nutzer lobten die Beamten dafür, dass sie nicht weggesehen und dem kleinen Hund geholfen haben.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Berlin

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