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Berlin – Polizei schließt illegales Bordell in Wilmersdorf

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Schild mit der Aufschrift 'Pension' ist über einem Wandschalter angebracht. Im Hintergrund ist eine strukturierte Wand erkennbar.
Das Berliner Landeskriminalamt hat eine das illegale Bordell in Wilmersdorf geschlossen und versiegelt. (Bildquelle: Polizei Berlin)

Das Berliner Landeskriminalamt hat in Wilmersdorf eine Wohnung geschlossen, die mutmaßlich als illegales Bordell genutzt wurde. Drei Prostituierte und ein Kunde wurden angetroffen. Gegen den Betreiber laufen mehrere Ermittlungsverfahren.

Das Landeskriminalamt Berlin hat am Donnerstag eine Wohnung in Berlin-Wilmersdorf durchsucht, die nach bisherigen Erkenntnissen unter dem Deckmantel einer „Pension“ als nicht genehmigte Prostitutionsstätte betrieben worden sein soll.
Bei dem Einsatz trafen die Ermittler drei Prostituierte sowie einen Kunden an.

Illegale Aufenthalte festgestellt

Nach Angaben der Polizei verfügten zwei der Frauen über gültige Arbeitserlaubnisse.
Eine weitere Prostituierte hielt sich jedoch ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland auf. Auch der angetroffene Kunde besaß nach bisherigen Erkenntnissen keine gültige Aufenthaltserlaubnis.
Die Ermittlungen wegen der aufenthaltsrechtlichen Verstöße übernahm die Arbeitsgruppe Illegale Zuwanderung und Aufenthalt (AGIA) der Polizeidirektion 2.
Ein Polizeiauto mit der Aufschrift 'Polizei' ist bei Nacht im Stadtgebiet zu sehen. Es hat das Blaulicht eingeschaltet und steht an einer Kreuzung.
Symbolbild Polizei Berlin (Bildquelle: Adobe Stock)
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Wohnung durch das Landeskriminalamt behördlich versiegelt.
Gegen den Betreiber fertigten die Ermittler zwei Strafanzeigen wegen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt mit Vermögensvorteil durch Beschäftigung.
Darüber hinaus wurde ein Bußgeldverfahren wegen des Verdachts eingeleitet, eine nicht genehmigte Prostitutionsstätte betrieben zu haben.
Das für Organisierte Kriminalität zuständige LKA 42 überprüfte zudem einen möglichen Verdacht des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen bestätigte sich dieser Verdacht jedoch nicht.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Landeskriminalamt Berlin

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