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Berlin – Polizist durch Flaschenwurf bei Demo verletzt

03.02.2026 | 15:11

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Berlin – Polizist durch Flaschenwurf bei Demo verletzt

Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, wellphoto)

Bei einer Versammlung in Berlin-Wedding kam es am Montagnachmittag, 02.02.2026, zu Stein- und Flaschenwürfen. Ein Polizeibeamter wurde am Kopf verletzt. Mehrere Teilnehmer wurden vorläufig festgenommen, die Polizei leitete Strafverfahren ein.

Am 02.02.2026 kam es bei einer Versammlung mit dem Titel „Solidarität mit Rojava und der Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens“ in Berlin-Wedding zu Stein- und Flaschenwürfen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand versammelten sich auf der Müllerstraße gegen 15:15 Uhr zunächst rund 120 Personen. Der Aufzug setzte sich gegen 15:50 Uhr mit etwa 350 Teilnehmenden und Sprechchören in Richtung Schulstraße in Bewegung.
In der Schulstraße wurden aus dem Aufzug heraus Steine und weitere Gegenstände in Richtung eines angrenzenden Wohngebäudes geworfen, an dem aus einer Wohnung eine türkische Fahne gehangen haben soll. Aus dieser Wohnung soll zudem der sogenannte Wolfsgruß gezeigt worden sein.
Im weiteren Verlauf kam es zu weiteren Würfen von Flaschen, darunter mindestens eine Glasflasche, sowie von Holzlatten. Dabei wurde ein Polizeibeamter durch eine Flasche am Kopf getroffen. Er konnte seinen Dienst fortsetzen.
Einsatzkräfte nahmen im Verlauf fünf Versammlungsteilnehmende vorläufig fest, von denen drei der Versammlung verwiesen wurden.
Der Aufzug erreichte gegen 17:20 Uhr mit rund 650 Teilnehmenden den Zielort an einem Einkaufscenter in der Badstraße. Dort erklärte der Versammlungsleiter die Versammlung kurz darauf für beendet.
Im Zusammenhang mit der Versammlung leiteten die Einsatzkräfte vier Strafermittlungsverfahren ein, davon zwei wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie zwei wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs.
Die Ermittlungen zu den Körperverletzungs- und Widerstandsdelikten führt das zuständige Abschnittskommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord). Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.
Quelle der Polizeinachricht:[ Polizei Berlin](https://polizeiticker.online/thema/polizei-berlin)

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