Berlin – Sieben Festnahmen bei Razzia gegen Waffenhandel
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einer berlinweiten Razzia wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit halbautomatischen Schusswaffen haben Ermittler 14 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Sieben Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen, zwei scharfe Schusswaffen samt Munition sichergestellt.
Stadtweite Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels
Heute Morgen wurden im Auftrag der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin in sechs Bezirken insgesamt 14 Durchsuchungsbeschlüsse für elf Wohnanschriften, drei Gewerbeobjekte und mehrere Pkw vollstreckt.
Die seit April diesen Jahres andauernden Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit halbautomatischen Schusswaffen betreffen sieben Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 52.
Mehr als 300 Einsatzkräfte beteiligt
Insgesamt waren an den Durchsuchungsmaßnahmen über 300 Einsatzkräfte der Polizei Berlin, Polizei Mecklenburg-Vorpommern, Polizei Hamburg und der Bundespolizei beteiligt. Auch Spezialeinsatzkräfte waren beteiligt.
Durchsuchungen fanden unter anderem in Wedding, Spandau und Lichtenberg statt. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den Ermittlungen der BAO Ferrum bei der Polizei und der EG Telum bei der Staatsanwaltschaft, die gegen Schusswaffenkriminalität vorgehen.
Sieben Beschuldigte vorläufig festgenommen
Neben mehreren Mobiltelefonen und weiteren Datenträgern wurden zwei scharfe Schusswaffen mit Munition sichergestellt.
Die sieben Beschuldigten wurden angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Sichtung und Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Ermittlungen von BAO Ferrum und EG Telum führten bereits in den vergangenen Monaten zu weiteren Durchsuchungen und Festnahmen. Entsprechende gemeinsame Maßnahmen wurden von Polizei und Staatsanwaltschaft unter anderem Ende Juli, am 20. August und am 28. August öffentlich gemacht.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Berlin und Staatsanwaltschaft Berlin