138 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))
Am 29. Mai 2026 brach in Bevern ein Dachstuhlbrand aus. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.
Am frühen Freitagabend des 29. Mai 2026 wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gegen 19:45 Uhr zu einem "Feuer 2 - Feuerschein Gebäude nach Bevern alarmiert. Kurze Zeit später wurde das Alarmstichwort auf "Feuer 3 - Brennt Dachstuhl" erhöht, da sich die Lage vor Ort bestätigte.
Zwei Drehleitern kamen bei den Löscharbeiten zum Einsatz. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))
Einsatzkräfte und Maßnahmen
Im Einsatz waren die Feuerwehren Bevern, Bremervörde, Hesedorf, Minstedt, Spreckens, Deinstedt und Zeven. Da beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte keine Personen mehr im Gebäude waren, da diese eigenständig aus dem Gebäude fliehen konnten, wurde der Fokus direkt auf die Brandbekämpfung gelegt.
An der Einsatzstelle waren insgesamt 138 Einsatzkräfte und zahlreiche Einsatzfahrzeuge. Zur Bekämpfung des Brandes wurde die Drehleiter der Feuerwehr Bremervörde eingesetzt. Zusätzlich wurde die Drehleiter der Feuerwehr Zeven nachgefordert, so dass die Brandbekämpfung von mehreren Seiten über Drehleitern möglich war.
Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))
Ebenfalls sind mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz gewesen, um das Feuer mittels Hohlstrahlrohren zu bekämpfen. Um einen guten Löscherfolg zu erzielen, wurden Dachziegel mittels Handwerkzeugen vom Dach entfernt.
Betreuung der Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Spreckens stellte die Einsatzstellenhygiene sicher, um die Atemschutzgeräteträger direkt vor Ort zu dekontaminieren. Da sich der Einsatz über mehrere Stunden hinzog, wurde darüber hinaus die Betreuungskomponente der DRK-Bereitschaft Bremervörde alarmiert, um die Versorgung der Einsatzkräfte sicherzustellen.
Dachstuhlbrand in Bevern löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))
Nach dem Abschluss der Löscharbeiten konnte die Einsatzstelle schließlich an die Polizei übergeben werden. Eine abschließende Sicherheitskontrolle im Verlauf der Nacht stellte sicher, dass keine Gefahr eines erneuten Aufflammens mehr bestand.