Bielefeld – Mann versucht Katzenbabys am Bahnhof zu verkaufen
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein 46-Jähriger hat am Bielefelder Hauptbahnhof versucht, zwei erst sechs Wochen alte Katzenbabys zu verkaufen. Die Bundespolizei entdeckte die Tiere in einer Einkaufstasche und stellte sie sicher.
Ein ungewöhnlicher Verkaufsversuch hat am Freitagnachmittag, 30. Oktober 2026, die Bundespolizei am Hauptbahnhof Bielefeld beschäftigt. Ein 46-jähriger Mann aus Hamburg bot dort zwei erst sechs Wochen alte Katzenbabys zum Kauf an.
Dabei verlangte er nach Angaben eines Zeugen entweder 20 Euro oder zwei Döner für die beiden Tiere.
Katzenbabys in Einkaufstasche entdeckt
Laut Zeugenaussagen sprach der 46-Jährige vor dem Hauptbahnhof mehrere Passanten an und versuchte, ihnen die jungen Katzen zu verkaufen.
Nachdem die Bundespolizei über den Vorfall informiert worden war, machten sich Einsatzkräfte auf die Suche nach dem Mann.
Die Beamten trafen den deutschen Staatsangehörigen schließlich im Hauptbahnhof an.
Bei der Kontrolle fanden sie die beiden Katzenbabys in einer Kunststoff-Einkaufstasche. In derselben Tasche befanden sich außerdem mehrere leere Bierflaschen.
Bundespolizei stellt Tiere sicher
Die Einsatzkräfte nahmen Kontakt mit dem Veterinäramt Bielefeld auf, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Nach Rücksprache mit der Behörde wurden die beiden Katzenbabys sichergestellt.
Zunächst übernahm ein Bundespolizist, der selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, die Betreuung der jungen Tiere.
Veterinäramt prüft weitere Maßnahmen
Ob der 46-Jährige mit Konsequenzen wegen des Verkaufsversuchs rechnen muss, ist noch offen. Über mögliche Maßnahmen gegen den Mann entscheidet das zuständige Veterinäramt Bielefeld.
Weitere Angaben zum Gesundheitszustand der Katzenbabys oder zu ihrer dauerhaften Unterbringung machte die Bundespolizei zunächst nicht.