Bielefeld – Transporter mit über 50 Prozent Überladung gestoppt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Statt der erlaubten 3,5 Tonnen brachte der Transporter 5,4 Tonnen auf die Waage. (Bildquelle: Polizei Bielefeld)
Die Polizei hat am Freitagmorgen, 17.04.2026, in Bielefeld (NW) einen stark überladenen Transporter gestoppt. Das Fahrzeug war um mehr als 50 Prozent überladen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Am Freitagmorgen, den 17.04.2026, hat ein Motorradpolizist des Verkehrsdienstes der Polizei an der Lerchenstraße einen Transporter mit einer Ladung Sand gestoppt.
Bei der Überprüfung gegen 09:20 Uhr ergab sich für den Polizisten der erste Verdacht auf eine Überladung des Renault Master.
Ein 25-jähriger Mitarbeiter einer Gütersloher Firma transportierte auf der Ladefläche des Transporters so viel Sand, dass die große Last deutlich an der Hinterachse erkennbar war. Es bestand die Gefahr, dass das Fahrverhalten beeinträchtigt werden und sich der Bremsweg verlängern könnte.
Eine Fahrzeugwaage zeigte ein Gewicht von knapp 5.400 Kilogramm an, obwohl das zulässige Gesamtgewicht des Transporters 3.500 Kilogramm beträgt. Damit war der Renault um knapp zwei Tonnen überladen.
Nach Abzug eines Toleranzwerts ergab sich eine Überladung von 54 Prozent, mit der der 25-Jährige nicht weiterfahren durfte. Ein Teil der Landung musste zunächst abgeladen werden.
Nach dem Bußgeldkatalog erwarten ihn und den 28-jährigen Halter des Transporters Bußgelder in Höhe von 235 Euro und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister.
Die Polizei erinnert, dass das Leergewicht des Fahrzeugs mit allen transportierten Gewichten das zulässige und damit das maximale Gesamtgewicht nicht überschreiten darf. Das bedeutet, je mehr Gewicht sich durch die beförderten Personen oder Anbauteile am Fahrzeug - wie Kisten oder Werkzeuge - ergibt, desto weniger darf das Ladungsgewicht betragen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Bielefeld