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Bienwald – Transport mit über 1000 Küken bei Grenzkontrolle

30.01.2026 | 11:37

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Bienwald – Transport mit über 1000 Küken bei Grenzkontrolle

Die Küken befanden sich in Kartons, sowie lose im Kofferraum und auf der Rückbank. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern)

Bei einer Grenzkontrolle im Bienwald hat die Bundespolizei einen nicht korrekt dokumentierten Transport mit über tausend Küken entdeckt. Die Tiere wurden ohne Futter und Wasser transportiert.

Am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Grenzübergang B9/Bienwald gegen 18.40 Uhr ein kleines Fahrzeug mit drei jungen Männern an Bord.
Während der Kontrolle nahmen die Polizisten aus dem Fahrzeuginneren auffällig zwitschernde Geräusche wahr.
Bei der anschliessenden Überprüfung stellten die Einsatzkräfte mehrere Kartons mit insgesamt 1020 lebenden Küken fest. Die Tiere befanden sich lose im Kofferraum sowie auf der Rückbank.
Eine Versorgung mit Futter oder Wasser war nicht vorhanden, die Kartons wiesen lediglich Öffnungen zur Luftzufuhr auf.
Bienwald – Transport mit über 1000 Küken bei Grenzkontrolle

Die Tiere wurden ohne Futter und Wasser transportiert. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern)

Der 20-jährige deutsche Lenker gab an, die Küken im Auftrag eines Freundes aus Frankreich abgeholt zu haben. Sie hätten zu einem Geflügelhof nach Uelzen transportiert werden sollen.
Entsprechende Transport- oder Begleitdokumente konnte der Mann zunächst nicht vorweisen. Vorhanden war lediglich ein französisches Dokument zum Impfstatus der Tiere.
Im weiteren Verlauf legte der Eigentümer des Geflügelhofs ein Gesundheitszeugnis des Zuchtbetriebs vor. Nach einer Güterabwägung sowie Rücksprache mit dem Veterinäramt Lörrach wurde auf eine Sicherstellung der Tiere verzichtet.
Das zuständige Veterinäramt war zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar, zudem war eine kurzfristige artgerechte Unterbringung einer so grossen Anzahl Küken nicht möglich.
Dem Lenker wurde die Weiterfahrt gestattet. Wegen eines möglichen Verstosses gegen die Tierschutztransportverordnung wurde der Sachverhalt an das Veterinäramt Germersheim zur Prüfung einer Ordnungswidrigkeit weitergeleitet. Auch das Veterinäramt Uelzen wurde informiert.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern

Kategorien:

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