Rheinland-Pfalz

Bingen - Verfolgungsfahrt mit 9 Einsatzwagen

Nach Einschalten des Anhaltesignals beschleunigte in Bingen der Audi und versuchte sich so der Kontrolle zu entziehen (Symbolbild)
Nach Einschalten des Anhaltesignals beschleunigte in Bingen der Audi und versuchte sich so der Kontrolle zu entziehen (Symbolbild) (Bildquelle: Polizei Mettmann)

Bei einer nächtlichen Streifenfahrt schloss das Streifenauto auf einen Audi A1 mit Hamburger Kennung auf. Nach Einschalten des Anhaltesignals beschleunigte der Audi und versuchte sich so der Kontrolle zu entziehen.

Der Flüchtende durchfuhr das gesamte Dienstgebiet der Polizeiinspektion Bingen unter Missachtung des Rechtsfahrgebots, Überholverbots und durch eine hohe Überschreitung der Geschwindigkeit. Es wurde zeitweilig die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft gefahren.

In der Zwischenzeit kamen heute Streifenwagen von weiteren Dienststellen hinzu, um den Fahrzeugführer zu stoppen.

Die Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifen verlagerte sich auf die A63 in Fahrtrichtung Alzey. In Höhe Autobahnabfahrt Biebelnheim fuhr der Flüchtige auf die L408, wo er aufgrund eines Motorschadens seines Fahrzeugs gestellt werden konnte.

Der 52-jährige Fahrer, der eine Sturmhaube um den Hals trug, wurde auf die Bingener Dienststelle gebracht. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv. Die Verfolgungsfahrt verlief ohne Beschädigungen des Fluchtautos sowie aller 9 Einsatzfahrzeuge.

Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung im Straßenverkehr, Verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen des Führens eines Kfz unter Einfluss von Betäubungsmitteln sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der bestehenden Ausgangssperre gegen den im Kreis Bad Kreuznach ansässigen Mann eingeleitet.

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