Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt. (Bildquelle: Feuerwehr Bogen)
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2125 bei Bogen (BY) ist am Mittwochnachmittag, 11.03.2026, ein 39-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Sein Wagen kollidierte frontal mit einem Sattelzug, der anschließend umkippte und in Brand geriet. Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt.
Am 11.03.2026 um 14:19 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2125 zwischen Bogen und Hofweinzier ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw.
Frontalzusammenstoß auf Gegenfahrbahn
Ein 39-jähriger Pkw-Fahrer aus Straubing befuhr mit seinem Opel die Staatsstraße in Richtung Hofweinzier. Ca. 700 Meter nach der Einmündung der Deggendorfer Straße kam er aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Sattelzug der Marke DAF zusammen, der in Fahrtrichtung Straubing unterwegs war.

Ein Pkw war mit einem LKW auf der Gegenfahrbahn frontal kollidiert. (Bildquelle: Feuerwehr Bogen)
Ein Toter und ein Schwerverletzter
Bei dem Frontalzusammenstoß wurde der 39-Jährige in seinem Pkw eingeklemmt und tödlich verletzt. Der 66-jährige Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Rottal-Inn wurde schwer verletzt und kam zur weiteren medizinischen Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus.
Sattelzug kippt um und brennt aus
Durch den Aufprall kippte der Sattelzug auf die rechte Seite und die Zugmaschine brannte komplett aus. Am Pkw entstand Totalschaden. Die Schadenssumme beläuft sich auf insgesamt ca. 160.000 Euro.
An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Bogen, Bogenberg, Hunderdorf und Oberalteich mit 82 Kräften eingesetzt sowie das THW Bogen mit 22 Personen. Kräfte der Bundeswehr unterstützten außerdem bei der Verkehrsregelung.

Der LKW kippt um und geriet in Brand. (Bildquelle: Feuerwehr Bogen)
Aufgrund des Löschwassers muss vor Ort ein Bodenaustausch stattfinden. Für den neben der Unfallstelle verlaufenden Bogener Altarm der Donau bestand keine Gefahr. Dies wurde durch Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und des Wasserschifffahrtsamtes überprüft.
Schwierige Bergung des Sattelzuges
Für die Fahrbahnreinigung und Beschilderung der Unfallstelle wurde die Straßenmeisterei alarmiert.
Die Bergung des beteiligten Sattelzuges gestaltete sich schwierig. Die Sattelzugmaschine war mit dem Auflieger verkeilt und stark beschädigt, das Führerhaus war durch den Unfall ausgebrannt.

Der Fahrer des Pkw verstarb noch an der Unfallstelle. (Bildquelle: Feuerwehr Bogen)
Der Sattelzug war mit Schlachtabfällen beladen. Diese mussten zunächst umgeladen werden, bevor das Fahrzeug geborgen werden konnte. Da das Gespann durch den Unfall instabil war, konnte es nicht zusammenhängend geborgen werden.
Ermittlungen zur Unfallursache
Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Gutachters an. Außerdem setzte die Polizei eine Drohne zur Fertigung von Übersichtaufnahmen ein.
Die Staatsstraße 2125 bleibt für längere Zeit komplett gesperrt. Ob und wann die Fahrbahn wieder freigegeben werden kann, hängt auch vom Zustand des beschädigten Fahrbahnbelags ab.