Bremen

Bremen – Dreh eines Musikvideos wird jetzt richtig teuer

(Symbolbild)
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei NRW)

Vier junge Männer waren sich am Samstag in der Neustadt der Außenwirkung ihres gedrehten Musikvideos offenbar nicht bewusst. Das Hantieren mit Anscheinswaffen rief die Polizei auf den Plan. Das musikalische Quartett darf nun die Kosten des Einsatzes begleichen.

Mehrere Anrufer melden dem Notruf vier junge Männer, die in der Straße Herrlichkeit an einem BMW mit Gewehren hantierten. Die Personen entfernten sich beim Eintreffen der Polizei, konnten aber von mehreren Streifenwagen gestoppt werden. Die Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten im Auto drei Anscheinswaffen, die einer echten Pistole und zwei Sturmgewehren ähnelten. Die Insassen im Alter von 18, 19 und 30 Jahren erklärten, dass sie ein Musikvideo gedreht hätten und den Einsatz als Lachnummer empfänden. Mit dieser Meinung waren sie alleine. Die Polizistinnen und Polizisten fertigten nicht lustige Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie eine Kostenrechnung über den Einsatz.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Bremen erneut daraufhin, das laut Waffengesetz das Tragen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit verboten ist. Damit sind Waffen gemeint, die täuschend echt aussehen, es aber nicht sind. Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden. Die Polizei muss Hinweise auf derartige Vorfälle sehr ernst nehmen und folglich zur Abwehr von Gefahren für andere und sich selbst so handeln, als sei die Waffe echt.

Quelle: Polizei Bremen