Am Sonntagnachmittag, 15.02.2026, erschien ein verletzter Kormoran vor der Notaufnahme des Klinikums Links der Weser in Bremen (HB). Im Schnabel des Vogels steckte ein Angelhaken mit drei Widerhaken. Feuerwehr und Klinikpersonal entfernten den Haken und versorgten die Wunde.
Am 15.02.2026 um 18:22 Uhr wurde mitgeteilt, dass sich am Sonntagnachmittag vor der Notaufnahme des Klinikums Links der Weser eine ungewöhnliche Szene abspielte.
Ein Kormoran hatte sich vor der Zugangstür der Notaufnahme bemerkbar gemacht, indem er mit dem Schnabel gegen die Scheibe der Eingangstür pickte.
Der verletzte Kormoran pickte mit dem Schnabel gegen die Tür der Notaufnahme. (Bildquelle: Feuerwehr Bremen)
Im Schnabel des Wildvogels hatte sich ein 3-fach Angelhaken mit drei Widerhaken festgesetzt. Die diensthabenden Mitarbeiter:innen der Notaufnahme alarmierten daraufhin die Feuerwehr.
Das Klinikpersonal sedierte den Vogel leicht. (Bildquelle: Feuerwehr Bremen)
Wenn sich ein verletzter Kormoran tatsächlich in die Nähe von Menschen begibt, handelt es sich meist um ein
Tier in extremer Not, das seine natürliche Scheu verloren hat. Ein Angelhaken im Vogelschnabel ist für das Tier extrem gefährlich - Infektionen, Schmerzen, sogar Verhungern wären möglich.
Der Kormoran nach der erfolgreichen Behandlung. (Bildquelle: Feuerwehr Bremen)
Der große, schwarz glänzende Wasservogel mit langem Hals und markantem Schnabel blieb beim Eintreffen der Feuerwehr um 15:16 Uhr ruhig stehen und ließ sich von den Einsatzkräften aufnehmen und sichern. Das medizinische Personal sedierte das Tier leicht, um den Angelhaken vorsichtig entfernen und die Wunde bestmöglich versorgen zu können.
Der Kormoran wurde an einem Teich in der Nähe der Klinik in die Freiheit entlassen. (Bildquelle: Feuerwehr Bremen)
Nach dem Eingriff blieb der Kormoran noch eine Zeitlang zur Beobachtung in menschlicher Obhut. Anschließend wurde er in der Parkanlage des Klinikums, in der Nähe eines Teiches, wieder in die Freiheit entlassen.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Bremen